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Walenta, Kurt

Prof. Dr. Kurt Walenta ( + 1. Dez. 1927 Prag - ) ist deutscher Mineraloge.

Walenta studierte an der Universität Stuttgart, wo er auch sein Diplom in Geologie 1953 ablegte. Er promovierte ebendort zum Doktor phil. 1956. Habilitation, Universität Stuttgart 1962. Er wurde Assistent am Institut für Mineralogie und Kristallographie an der Univ. Stuttgart. Schon 1967 wurde er dort Professor, später Direktor. 1994 emeritierte er.

Er machte die Erstbeschreibung mehrerer neuer Mineralien, vor allem Uran-Mineralien. Seine große Liebe war der Schwarzwald, wo er auch den Sammlern gerne Hilfestellung bei Bestimmungen leistete. Schon seine Doktor-Arbeit ging über die Antimon-Paragenese im Schwarzwald.

Er ist Ehrenmitglied des Vereins der Freunde von Mineralogie und Bergbau in Oberwolfach. Das Mineral "Walentait" wurde zu seinen Ehren benannt.


Literatur:

  • Walenta, K. (1957). Die antimonerzführenden Gänge des Schwarzwaldes. Jh.geol. LA Bad.-Württ., 2, S.13-67.
  • Walenta, K. (1957). Alter Bergbau auf Antimon und Silber bei Sulzburg im S Schwarzwald. Markgrafschaft, 9, S.3-8.
  • Hiller, J.-E. & Walenta, K. (1960). Zwei Mineralien der Andorit-Ramdohrit-Fizelyit-Gruppe aus dem Schwarzwald. N.Jb.Min. Abh., 94, S.1160-70.
  • Kurt Walenta. Mineralien aus dem Schwarzwald. Kosmos, Franckh'sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart. 128 S. 1979.
  • Kurt Walenta. Die Mineralien des Schwarzwaldes und ihre Fundstellen. Weise Verlag, München. 1992. ISBN: 3921656249
  • Walenta, K., Kolitsch, U. & Gulden, T. (1997). Über Leadhillit und Susannit unter besonderer Berücksichtigung von Vorkommen im Schwarzwald - T.2. Aufschluss, Jg.48, Nr.1, S.59-64.
  • Walenta, K. & Theye, T. (2003). Ein neues Kupfermineral aus dem Schwarzwald (Cu,Zn)4(SO4)(OH)6 x 4H2O. Erzgräber, Jg.17, Nr.1, S.1-8.

Weblinks:


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