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Fundgrube

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Von 1964 bis 1990 in der DDR: Populärwissenschaftliche Zeitschrift für Geologie, Mineralogie, Paläontologie und Speläologie.

  • Chefradakteur: Dipl. Min. Marianne Hoppe
  • Herausgeber: Zentralvorstand der Gesellschaft für Natur und Umwelt im Kulturbund der DDR. Zentraler Fachauschuss Geowissenschaften.

Von 1990 bis 1998 in Deutschland: Zeitschrift für Geologie, Mineralogie, Paläontologie und Bergbaugeschichte.

  • Chefredakteur: Dr.Gerhard W. Ehmke
  • Herausgeber: Meteor-Verlag, Berlin.

Inhaltsbeschreibung

Diese Zeitschrift war für den Sammler und geowissenschaftlich interessierten Laien gedacht. Daher war der Inhalt praktisch und informativ gehalten. Später, vor allem nach der Wende 1990, wurde das Niveau höher. Es wurden in der DDR-Zeit vor allem Beiträge aus dem Gebiet der DDR sowie weniger aus dem sozialistischen Ausland gebracht. Wichtig waren die Mitteilungen aus den Fachgruppen, Näheres über große Persönlichkeiten der Geowissenschaften und Veranstaltungen. Dazu kamen später Buchbesprechungen. Nach der Wende nahm die Zahl der bunten Abbildungen zu, während vorher schwarz-weisse Bilder dominierten.


Beurteilung

In der Anfangszeit war Papier wie Aufmachung entsprechend den Bedingungen in der DDR bescheiden. Es gab 4 Ausgaben pro Jahr zu 24 Seiten. Später gab es 2 Doppelausgaben jährlich mit je 48 Seiten. Verglichen mit den Mineralien-Zeitschriften in der Bundesrepublik waren die DDR-Ausgaben einfacher. Aber Wesentliches konnte man finden und auch heute noch gibt es Sammler, die sich mit Vorteil hier orientieren. Die Ausgaben nach der Wende waren vom Niveau her meist gut. Leider mußte nach dem Tode des Hauptmotors und Chefredakteurs Dr. Ehmke aus wirtschaftlichen Gründen das Erscheinen eingestellt werden. Die VFMG integrierte die "Fundgrube" in ihrer Zeitschrift "Der Aufschluss".


Besprochen von


Einordnung