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Victor Leopold von Zepharovich

Victor Leopold von Zepharovich
Victor Leopold von Zepharovich

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Archiv: Doc Diether

Victor Leopold Ritter von Zepharovich (* 13.4.1830 in Wien; † 24.2.1890 in Prag) war ein bedeutender österreichischer Geologe und Mineraloge.

Nach der Gymnasialzeit in Wien und einem abgebrochenen Studium der Rechtswissenschaften ebenda studierte er an der Bergakademie Schemnitz (heute Banská Štiavnica / SK) Bergwissenschaft und Mineralogie, und war von 1852–1857 Geologe an der „k. k. Geologischen Reichsanstalt“ (heute GBA) in Wien.
Danach war er Professor der Mineralogie an den Universitäten Krakau / Kraków (1857-1861), Graz (1861–1864) und Prag (1864-1890).
Seine 26-jährige Forschungs-Tätigkeit in Prag kann nur als sehr produktiv bezeichnet werden.

Seine frühen Arbeiten fußten großteils auf seinen geologischen Aufnahmen in Böhmen und Ungarn, später wandte er sich ganz der Mineralogie und Kristallographie zu.
Zepharovich verfasste eine große Anzahl von Fachbeiträgen, so etwa bereits 1869 einen Artikel über die Funde an der Knappenwand. Seine wichtigsten Forschungsergebnisse waren (unter anderem) die Publikation von Mastodonten-Funden und die Erstbeschreibung der Mineralien Diaphorit und Syngenit. Auch eine Varietät von Bernstein ("Jaulingit") wurden von ihm entdeckt.

Sein bekanntestes Werk ist aber das (für die topographische Mineralogie über Jahrzehnte hinweg richtungsweisend gebliebene) "Mineralogische Lexicon für das Kaiserthum Österreich“ (I. Bd. 1859; II. Bd. 1873; III. Bd. 1893).


Literatur:

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