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Zois, Sigmund

Sigmund Zois, Freiherr von Edelstein
Sigmund Zois, Freiherr von Edelstein

Portrait von Herrlein

Doc Diether

Sigmund Zois, Freiherr von Edelstein (* 23.11.1747 Triest; + 10.11.1819 Lubljana) war ein Österreichischer/Slowenischer Unternehmer und Mineralien-Sammler

Zois war Unternehmer, Gelehrter, Schriftsteller und Mäzen. Als Besitzer von Berg- und Eisenwerken in Oberkrain und der Wachein und als Metallurg war er intensiv in den Naturwissenschaften (Chemie, Geowissenschaften, Zoologie, Botanik) tätig. Er widmete sich vor allem der Mineralogie und dem Sammeln von Mineralien. Ein durch ihn an die Wissenschaft herangetragenes Silikat von der Saualpe in Kärnten wurde zunächst "Saualpit" genannt und etwa 1805 mit dem heute noch gültigen Namen "Zoisit" belegt.

Zois’ außergewöhnliche wissenschaftliche Leistungen veranlassten diverse einschlägige Institutionen, ihn als Mitglied aufzunehmen: die Gesellschaft der naturforschenden Freunde in Berlin (1782), die Societät der Bergbaukunde (1786), die Imperialis Leopoldina-Carolina Academia Culturae Curiosorum in Erlangen (1793), die Académie Celtique in Paris (1806) und die Jenaer herzoglich-mineralogische Societät (1807). 1808 überreichte ihm die K. k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Wien unter der Patronanz von Erzherzog Johann die Mitgliedsurkunde. 1809 zeichnete ihn Kaiser Franz I. von Österreich mit dem Kommandeurkreuz des Leopold-Ordens aus.

Seine Sammlung befindet sich im Naturhistorischen Museum in Lubljana.


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