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Kovalente Bindung

Auch Molekülbindung, Atombindung, Elektronenpaarbindung oder homöopolare Bindung genannt.

Man unterscheidet:

  1. Unpolare Molekülbindung (z.B. Diamant)
  2. Polare Atombindung (z.B. Salzsäure, HCl)

Atome von ein, zwei oder mehr verschiedene Elemente(n) gruppieren sich und teilen die Elektronen miteinander, um eine Edelgaskonfiguration (Voll besetzte äußere Elektronenhülle) zu erreichen. Im Gegensatz zur Ionenbindung tragen die atomaren Bindungspartner dabei keine elektrischen Ladungen da jedes Atom seine Elektronen behält.

Sind beide Bindungspartner gleich (z.B. Sauerstoff O2) so ist die Bindung unpolar.

Bei der häufigeren polaren Atombindung werden die Elektronen etwas stärker an elektronegativere Elemente gezogen, jedoch nicht vollständig an diese gebunden. Das elektronegativere Element ist dann einfach nicht "stark" genug, um das Elektron vollständig an sich zu reißen - oder das weniger elektronegative Element ist nicht so "schwach", dass es sich das Elektron vollständig wegnehmen ließe.

Im Beispiel Wasser stellen zwei Wasserstoffatome (H) dem Sauerstoff (O) jeweils ein Elektron zur Verfügung. Der Sauerstoff "zieht" zwar stärker an den beiden Elektronen als der Wasserstoff, aber vollständig an sich nehmen kann er sie nicht. Aufgrund der Ladugsverschiebung kann sich ein Dipol bilden. Die sog. Elektronegativität gibt an, wie stark ein Partner einer Molekülbindung das gemeinsame Elektronenpaar zu sich verschieben kann. Das Stärke der Ladungsverschiebung wird dann durch die Elektronegativitätsdifferenz gegeben.

Im Gegensatz zur kovalenten Bindung gibt es noch die Ionenbindung und die metallische Bindung als Primärbindungen.


Einordnung