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Autor Thema: Fehlersuchwettbewerb  (Gelesen 43413 mal)

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Offline Tobi

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Re: Fehlersuchwettbewerb
« Antwort #75 am: 30 Sep 06, 16:58 »
Alles klar, danke! :)

Offline raritätenjäger

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Re: Fehlersuchwettbewerb
« Antwort #76 am: 15 Mar 07, 12:08 »
Hallo,

Weiß ja nicht ob´s noch gewünscht ist, aber in den Portraits versteckt sich noch so mancher Lapsus. Hab mal mit dem Cölestin angefangen. Unter "Charakteristika, Ausbildungsformen und Aggregate" ist in der achten Zeile zu lesen:

"...teilweise auch in erdigiger Gestalt..."

"...teilweise auch in erdiger Gestalt" soll das wohl heißen. Weiterhin liest man unter "Vorkommen und Paragenesen" zwei mal die englische Bezeichnung "Celadonit". Warum?

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Andreas

Offline Stefan

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Re: Fehlersuchwettbewerb
« Antwort #77 am: 15 Mar 07, 12:25 »
Hallo Raritätenjäger

"erdigiger" habe ich ausgetauscht - Danke

Celadonit ist nicht die englische sondern die deutsche Bezeichnung, wird auch als Seladonit bezeichnet.

Da laut Nomenklatur die deutsche Bezeichnung meist die englische abzüglich (-e) am Ende ist, ist das die konsequente Schreibweise.
Ich denke es dient der Übersichtlichkeit wenn wir zu einer einheitlichen, nachvollziehbaren Schreibweise kommen.

Gruß Stefan

Offline raritätenjäger

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Re: Fehlersuchwettbewerb
« Antwort #78 am: 15 Mar 07, 13:13 »
Hallo,

Das wusste ich noch nicht, kann vorkommen. Nix für ungut. Das Portrait Wulfenit ist auch nicht ganz frei von Fehlern. Bei den ersten Fotos steht unter dem Stück von Los Lamentos oben links: "pseduokubisch". Sollte wohl "pseudokubisch" heißen. Das Bild unten rechts von Red Cloud ist mit "...kombiniert mit eine Bipyramide" untertitelt. Hier fehlt das "r" zu "einer". Unter "Die größten Kristalle" wird das "Smitho()nian Institute" ohne "s" erwähnt. Unter "Synonyme und Varietäten" steht am Ende "tungstenoan wulfenite", das müsste "tungstenian" heißen (wie in den Literaturangaben obendrüber). Bei den österreichischen Vorkommen werden zwei Literaturangaben von "Niedermayer, G." gemacht. Der gute Mann schreibt sich Niedermayr ohne e. Bei den Vorkommen der USA werden bei Arizona verschiedene Gruben erwähnt (u.a. Defiance etc.). Da heißt es: "...welche von den frühen 1900er Jahren bis 1985 operativ waren, wurde...". Hier fehlt das "n" zu wurden! Bei Mexiko steht am Ende der Beschreibung zur Mina San Francisco "Wulfenitkristalel" statt "-kristalle". Am Ende der Fundortbeschreibungen zu China liest man "...in respektable Stufen". Hier fehlt erneut das Plural-n. Schließlich wird unter Deutschland die Grube "Friedrich-Christain" erwähnt, Buchstabendreher!

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Andreas

Offline bardenoki

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Re: Fehlersuchwettbewerb
« Antwort #79 am: 15 Mar 07, 13:18 »
Hallo Christian,

ich werde mich der Fehlerchen gleich mal annehmen. Wenn du Lust hast, weiter zu suchen, dann nimm dir dochmal das neue Hämatit-Portrait vor.

Danke und schönen Gruß

Norbert

Offline bardenoki

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Re: Fehlersuchwettbewerb
« Antwort #80 am: 15 Mar 07, 13:39 »
Hi Christian,

das Wulfenit-Portrait ist soweit korrigiert. Danke für's Suchen.

Allerdings habe ich die Bezeichnung "tungstenoan wulfenite" erst einmal so stehen gelassen, diese Bezeichnung z.B. bei Mindat auch verwendet wird (in anderen Quellen aber auch "tungstenian"). Keine Ahnung, was da richtig ist.

Gruß Norbert

Offline raritätenjäger

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Re: Fehlersuchwettbewerb
« Antwort #81 am: 15 Mar 07, 15:35 »
Hallo nochmal,

Bin gerade das Hämatitportrait durchgegangen und hab das ein oder andere gefunden. Unter Geschichte steht "Etyhmologie". Dieses Wort enthält überhaupt kein h! Der zweite Satz im zweiten Absatz muss darüber hinaus im Akkusativ enden: "...dichten, pulverförmigen, mit Ton vermischten...". Im vorletzten Absatz steht "Leben eingeben", ich weiß nicht ob diese Formulierung möglich ist. Lieber ohne "ein" oder mit "hauchen"! Unter "Geschichte" wird das griechische Wort "hämatoeis" genannt (nur ein a!, kann aber sein, dass es verschiedene Möglk. gibt). Unter "Eigenschaften" wird das Mineral "Maghaemit" genannt, das schreibt sich "Maghemit" ohne a. Weiterhin heißt es "irisierend" statt "iridisierend". Unter "Turgit" gehört an den "Sverdlovskaya Oblast" wenn man´s ganz genau nimmt noch ein "´" dran (Oblast´). Auch hier wieder "Iridisieren"! Im Absatz zum Roteisenstein mitte rechts steht "Stüken" statt Stücken und weiter unten muss es "oolithischen Eisenerzen" (Akkusativ) heißen. Bei den Eisenrosen heißt der russische Fundort Krasnojarsk (Buchstabendreher ks-sk) und bei Martit ist bei "Niszhne Tagil" das s zuviel. Bei "Vorkommen, Paragenesen, Erz-Lagerstätten" steht im 4. Absatz "trocken heißen". Entweder mit Bindestrich oder "trockenen heißen" wahlweise mit Komma. Bei Elba unter "Hämatit, Pyrit (...) finden sich" (Plural!). In den bedeutenden Vorkommen in Deutschland sollte das Vorkommen Lenzkirch/Schwarzwald Erwähnung finden. Bei Argentinien steht oben "skurill" statt skurril.

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Andreas

Offline Stefan

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Re: Fehlersuchwettbewerb
« Antwort #82 am: 15 Mar 07, 15:49 »
@raritätenjäger

Danke für die Korrekturlesung. Wenn man selber einen Text verfasst ist man oft blind trotz offensichtlichster Fehler. Man weiß was man erwartet zu lesen  ;D Gut das wir ein paar fitte Leute haben, die sich dessen annehmen.

Ich habe die Fehler korrigiert!

Danke Gruß Stefan
« Letzte Änderung: 15 Mar 07, 16:06 von Stefan »

Offline raritätenjäger

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Re: Fehlersuchwettbewerb
« Antwort #83 am: 15 Mar 07, 17:41 »
Kein Problem, sowas kommt vor. Bei den Hämatiten könnte man unten bei den Fotos zu den Stücken aus Wolfsgrün noch jeweils ein Komma setzen
(Steinbruch Hohe Wolfsgrün > Steinbruch Hohe, Wolfsgrün) dann wäre es ganz korrekt. Hab mir auch noch den Dioptas vorgenommen. Bei dem ersten Foto steht drunter "aussergewöhnlich". Hier macht sich nach neuer Rechtschreibverwurstelung das "ß" besser. Unter "Geschichte" ist weiter oben zu lesen: "...die zu bekannten...übereinstimmten". Das "zu" sollte durch ein "mit" ersetzt werden, klingt besser. Außerdem wird hier "Bisersk, Permskaya Oblast" erwähnt. Ich bin mir nicht sicher, ob sich dieser Fundort im Russischen mit einem scharfen s schreibt, also dann transkribiert Bissersk bzw. Byssersk, aber das ist auch eher nicht so wichtig. Aber es muss korrekterweise wieder "Oblast´" heißen. Hier im 5. Absatz heißt es wieder "auszuschliessen" (s.o.) und der im 6. Absatz erwähnte Fundort "Yeniseisk" wird in jedem Falle mit Doppel-s geschrieben. Unter "Vorkommen und Paragenesen" heißt es im dritten Satz wieder "ausser" (das System ist immerhin konstant durchgezogen!) und bei den Tsumebfotos das erste oben links: die Bezeichnung "Tsumeb auf Calcit" sieht etwas ulkig aus, das sollte analog den anderen Fotos angeglichen werden.

So, und gleich noch den Alexandrit hintendran. Da liest man im 4. Absatz von oben in der 2. Zeile "hochstwertigsten". Das "st" kann da raus. Unter "Eigenschaften" ist von Durchdringungsdrillingen zu lesen, das Foto darüber zeigt Durchdringungszwillinge. Ich weiß leider nicht, was davon richtig ist. In dem Abschnitt über die künstliche Herstellung hat das Wort "gesprochen" in der 3. Zeile eine wienerische Färbung ;D. Ein wenig darunter beginnt der Satz mit "Es ist selbstredend, dass...". Diese Formulierung gibt es meines Erachtens so nicht und wenn, dann ist sie unglücklich gewählt. Entweder man beginnt den Satz mit "Es ist selbstverständlich, dass..." oder "Selbstredend...". Unter den Fundorten in Russland steht mal wieder ein Oblast ohne Apostroph.

Beim Jadeit scheint alles in Ordnung zu sein, nur könnte man bei den falschen Jaden noch die "Ostseejade" hinzufügen (polierter grünlicher Fasercalcit)

Aber der Baryt hat noch ein paar Fehler aufzuweisen. Unter Geschichte fehlt im 4. Absatz der "Elekrolyse" das "t" und unter Charakteristika ist der Halbsatz bei der Formel: "...was ihn zum Bariumsulfat macht" unsinnig (aber das mag auch Geschmackssache sein, aber die Kausalitätskette will sich mir nicht erschließen...). Weiterhin unter Varietäten: Radonbaryt (die Formel kommt mir übertrieben vor, das bedeutete ja in der Theorie, dass es auch ein Radonsulfat Ra(SO4) geben würde und ich weiß nicht, ob das geht). Zu den Fundstellen: bei Schwarzwald-Literatur fehlt in der ersten Angabe zu Walenta das "l" in "Mineraien" und bei Rumänien muss der alte Name von Baia Mare Nagybanya heißen (mit y!). Desweiteren unterscheiden sich Fundortangabe und Literaturhinweis zu Poiana Rusca/Poina Rusca. Weiß aber nicht, was davon stimmt. Bei den Italien-Fotos wird Villa Massagia unter einem Foto zusammen geschrieben und bei Marokko ist in der 3. Zeile hinter der Klammer ein Leerzeichen zuviel.

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Andreas
« Letzte Änderung: 15 Mar 07, 19:45 von raritätenjäger »

Offline heli

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Re: Fehlersuchwettbewerb
« Antwort #84 am: 15 Mar 07, 20:22 »
Hallo,
auch von mir noch was zum Hämatitporträt:

Beim Abschnitt Eisenrosen, vorletzter Absatz: Es müsste am Beryller heissen. Allerdings ist der gesamte Absatz nicht ganz glücklich formuliert. Auch das Krimmler Tal ist Teil der Hohen Tauern.

Abschnitt Martit: Der Ort heisst Banska Bystrica

Abschnitt Erkennung und Nachweis: .. unterscheidet sich von ähnlichen ..

Heli

Offline bardenoki

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Re: Fehlersuchwettbewerb
« Antwort #85 am: 15 Mar 07, 20:35 »
Hi zusammen,

nur weiter so. Ich werde mich gleich darum kümmern.

Gruß Norbert

Offline heli

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Re: Fehlersuchwettbewerb
« Antwort #86 am: 15 Mar 07, 20:58 »
Nun zum Stibnitporträt:

Gleich im ersten Satz: Synonym ist groß zu schreiben

Charakteristika und Ausbildungsformen, 1. Absatz:
 .. überwiegend ..
und  ... Desweiteren tritt Stibnit in körnigen ???

Vorkommen und Lagerstätten: Strichpunkt nach China

Rumänien, letzter Satz: Muzeul de Mineeralogie ? Schreibt man hier Mineeralogie wirklich mit zwei E ?

Bolivien: .. benachbarte Nachbargrube ..

Malaysia: .. Aus dem Bau-Bergbaurevier ...

Heli 
 

Offline bardenoki

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Re: Fehlersuchwettbewerb
« Antwort #87 am: 15 Mar 07, 21:11 »
So, die Änderungen sind soweit eingeflossen.

Ein paar sind offen, die waren auch in den Anmerkungen offen und sollten von Collector oder Stefan entschieden werden:

Vorschäge zu Hämatit eingearbeitet
Vorschläge zu Dioptas sind drin (bis auf Yeniseisk (siehe Beitrag von Collector unten))
Vorschläge zu Alexandrit  auch (allerdings ohne Drillinge/Zwillinge zu ändern. Das sollte Collector entscheiden)
Jade nicht geändert (Ostseejade -> Stefan??)
Vorschläge zu Baryt sind drin (bis auf: "was ihn zu Bariumsulfat...", Radonbaryt, , Poiana Rusca/Poina Rusca)
Vorschläge zu Stibnit sind auch drin (ausser Bau-Bergbaurevier -> siehe Collector)

Danke nochmal für's Suchen

Gruß Norbert
« Letzte Änderung: 15 Mar 07, 21:46 von bardenoki »

Offline Collector

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Re: Fehlersuchwettbewerb
« Antwort #88 am: 15 Mar 07, 21:34 »
Lieber Heli

fast alles hast Du richtig gesehen, danke.


Aber das Bergbaurevier in Sarawak (Malaysia) heißt wirklich Bau. Also: Bau-Bergbaurevier ist völlig korrekt. Übrigens ist der Name des Minerals Sarabauit aus Sarawak und Bau abgeleitet.

Hallo Andreas

die international gültige Transskription ist  Yenseisk ist mit einem, nicht mit zwei "s".

Die russisch-deutsche ( sowie englische u.a. westliche Sprachen) Transskription ist ein Streit- und Diskussionsthema seit langer Zeit.  Oblast oder Oblast' - macht im Deutschen keinen Unterschied. Auch Dal'negorsk und Dalnegorsk und Tagilsk und Tagil'sk  etc etc  ist müßig zu diskutieren, da es weder im russischen noch im deutschen einen bemerkenswerten Unterschied in der Aussprache gibt, ob mit oder ohne Apostroph. Nicht wenige neuzeitliche nichtrussische Publikationen verzichten mittlerweile auf das Apostroph und schreiben konsequent Oblast oder Dalnegorsk. So wie wir ja schon lange Moskau schreiben, obwohl das , wenn wir die oben verwendete Logik anwenden würden, mit dem richtigen Namen Moskva (russ.: M o s k e a ) heißen und geschrieben werden müsste.

Ansonsten Euch allen Dank für Euren Spürsinn bei " DSDR"  (Deutschland sucht den Rechtschreibfehler).

Gruß
collector

Offline raritätenjäger

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Re: Fehlersuchwettbewerb
« Antwort #89 am: 15 Mar 07, 21:47 »
´Tschuldigung, wollte hier keine "Falschaussagen" machen. Aber meinereiner hat 13 Jahre lang russisch in der Schule gelernt. Und wenn einem 13 Jahre lang der ganze Spaß bis auf das kleinste Detail eingebläut wird, reagiert man selbst auf die kleinsten Fehler. Mit der Transkriptionsweise kenne ich mich nicht so gut aus, aber ich habe vor meinem inneren Auge immer die russische Schreibweise. Und für einen "Musterschüler" wie mich macht das schon einen Unterschied, aber einen kleinen und für die meisten Deutschen nicht wahrzunehmenden, wie ich zugeben muss. Die Transkription ist zwar falsch (ihr könnt es mir glauben) aber gegen die Wahrheiten der Wissenschaft kann man eh nix ausrichten...

Glückauf
Andreas

 

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