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seltsame Verwitterungs-Strukturen
grauwacke:
Hallo Berthold,
das sieht doch sehr nach kleinen Gängen aus, die weniger stark verwittern als die Umgebung. Wenn die Gänge schon nicht überwiegend aus einem härteren Mineral (Quarz) bestehen, dann kann es an der Korngröße (Aplitgänge) oder vielleicht an winzigen Körnern zementierender Mineralen liegen. Ich denke da an Greisengänge mit Anreicherungen von Quarz und Topas (ggf. mit Zinnwaldit und Cassiterit). Gibt es bei Euch Zinnstein?
Gruß
Grauwacke
berthold:
Hallo Grauwacke,
Aplit- oder Quarzgänge sind es definitiv nicht. Der Redwitzit (Strukturen auch im Granit !) ist ausgesprochen homogen und mineralarm. Keine Klüfte, keine Einschlüsse, keine Drusen. So ein "Wulst" ist 2-5 cm breit und nach meinen Überlegungen müsste ein Aplit- oder Quarzband -wenn es denn Ursache wäre - ja auch so einen ähnliche Breite haben. Aber wie gesagt: Nichts.
Zinnstein gibt es in diesem Gebiet nicht.
Gruß
Berthold
geomueller:
Hallo Berthold,
irgendeinen Unterschied zwischen den Wülsten und dem sie umgebenden Gestein muß es aber geben, wenn so nichts zu erkennen ist würde ich es mal mit einem Anschliff versuchen oder vielleicht sogar einen Dünnschliff, da ist oft viel mehr zu erkennen.
So wie es aussieht handelt es für mich doch um Klüfte oder Haarrisse die ev. mit einer Kieselsäurehaltigen Lösung durchströmt wurden und dadurch einen geringfügigen Härteunterschied bewirkt haben. Durch die Kieselsäure können die "ehemaligen" Klüfte durchaus wieder verheilt sein.
Auf jeden Fall eine interessante Sache über die es sich lohnt mal näher nachzudenken.
Gruß Jürgen
geomueller:
Noch mal ich,
habe mir die Bilder noch einmal genau angesehen und bin nun überzeugt das es sich doch um Klüfte oder "ehemalige" Klüfte handelt. Man erkennt Parallelstrukturen bzw, das für Granite typische K- bzw. L-Kluftsystem, was das vorher geschriebene erhärtet.
Gruß Jürgen
Krizu:
Hallo,
ist zwar vielleicht auch Ahnungslosigkeit eine dumme Antwort:
Ich hatte mal einen Sandstein für Aquarien, einen sogenannten Pagodenstein, zur Analyse. In dem Becken starb ein Fisch nach dem Anderen.
Mikroskopisch (REM/EDX) war nicths zu erkennen, ausser AlPo4-Verbindugen . Aber die XRD ergab Baryt in grossen Mengen.
Vielleicht so etwas?
MfG
Frank
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