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Mineralienfotos im Nahbereich bzw. Makrobereich

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Arminius:
Hallo,

ich habe einige Fragen zu diesem Thema, da ich gerade meine ersten Versuche mit einer alten Spiegelreflex hinter mir habe und noch vieles im argen liegt. Gibt zwar schon diverse Postings zum Thema Fotografie, aber ein paar Fragen habe ich doch noch (vor allem an diejenigen, die noch mit analoger Technik fotografieren).

Zusätzlich stelle ich mal noch ein paar von den ersten Fotos ein und hoffe auf reichlich Kritik von euch, da ich Anregungen zur Verbesserung brauche und "ihr alten Hasen" vermutlich schnell meine Fehler erkennt.

Ich fotografiere mit einer Ricoh XR7, einem "Vivitar 2x Macro focusing teleconverter" und einem "Standardobjektiv" davor.  Ausgeleuchtet habe ich bisher mit einem einfachen Spotlight, was recht bescheuert ist... Habe mir nun erstmal zwei Halogen Spots besorgt und hoffe damit bessere Fotos zu bekommen. Zusätzlich habe ich noch einen kleinen Blitz, den ich oben auf der Kamera befestige.

Die Kamera habe ich auf ein kleines Tischstativ gepackt, um Verwackelungen vorzubeugen.
Ich habe einen günstigen Film benutzt (den hatte ich noch) und zwar: Fujicolor C200 (CA135)

Ich fotografiere bisher keine MM-Sachen, sondern ausschließlich Stufen mit Kristallen im +5mm Bereich.

So hier ein paar Fragen:

1. Da der Film ja für Tageslicht ausgelegt ist, habe ich nun einen Gelbstich. Ist es sinnvoller einen Film für Kunstlicht zu verwenden, oder kann ich besser einen Blaufilter zum Weißabgleich verwenden? Wenn Blaufilter, Muss ich da auf einen genauen Typ achten?

2. Bei den Versuche hat sich herausgestellt, dass der Blendenwert "11" am meisten Schärfe gebracht hat. Bei größeren Stufen (z.B. der Fluorit von der Clara) sind die Randbereiche dennoch sehr unscharf und es gibt nur einen kleinen Punkt, der wirklich scharf ist. liegt das am Macro-Objektiv, kann man solche Stufen besser ohne fotografieren???

3. Hat einer Erfahrung gesammelt, ob es z. B. etwas bringt, Mineralien nass bzw. feucht zu Fotografieren, um z. B. den Glanz besser hervorzubringe, bzw um Kontraste stärker zu machen? (Der Quarz auf der Glaskopfstufe sticht im Original total heraus, auf dem Foto ist er nur schwer zu erkennen)

4. Sollte ich den Abstand zwischen Objekt und Objektiv so groß wie möglich wählen, z. B. damit man mehr Schrfe erhält?

Sooo, das war es fürs erste mit meinen Fragen. Danke für eure Zeit dieses Thema zu lesen. Vielleicht kann ich mit euren Tipps ein bißchen Geld bei der Entwicklung sparen.


Danke und Gruß,
Armin

1. Millerit, Donnerkuhle (Größe der Nadeln:  ca. 3,5 - 4cm)

Arminius:
2.  Quarz + Glaskopf, Piesberg (ca. 10 x 6 cm)

Arminius:
3. Fluorit, Grube Clara (ca. 16 x 10 cm)

Arminius:
4. Quarz, Frettberg (ca. 7 x 5 cm)

Arminius:
5. Quarz (Schaumburger), Extertal, (ca. 1,2 cm groß)

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