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Metastibnit in Windeseile?
McSchuerf:
Ich gehe auch davon aus. :)..habe so ein Teil..
McSchuerf:
..aber wie kommt dann der Schwefel zum Metastibnit ? bzw. wie wird dann aus einem Stibiconit (Blei-Antimon-Oxid) der ohne Schwefel ist, Metastibnit (das ist die Frage auf der anderen Seite)..halt stopp..es wurde ja geschrieben, dass noch ein Rest Stibniterz da wäre..o.k. dann gehts..
...aus dem bleihaltigen Bindheimit, der auch oft zusammen mit Stibiconit auftreten kann, könnte dagegen eher das Bleioxid Minium (Mennige) resultieren (sieht auch rot bepudert aus.)..aber wenn nur Stibiconit und kein Bindheimit dann wohl doch eher nur Metastibnit..
Gruß Peter
smoeller:
Hallo,
Metastibnit ist die amorphe Modifikation von Antimonsulfid und entsteht bei tieferen Temperaturen (Raumtemperatur) aus Stibnit. Ist durchaus möglich, auch wenn ich es an meinen Schwarzwald-Proben so noch nicht beobachtet habe.
@ McSchuerf: Mennige ist mir zumindest aus den doch recht bleihaltigen Antimonerzen (Semseyit, Zinckenit, Boulangerit u.a.) des Schwarzwaldes und den mir bekannten sonstigen Pb-Sb-Lagerstätten Deutschlands nicht bekannt. Es wäre sicher denkbar, doch sind nahezu alle Mennige-führenden Stufen meiner Sammlung
a) aus Cerussit und Galenit führenden Bleierzbrocken ohne Sb-Erze
b) bis auf eine Stufe aus Freiamt alle in typischem lachsrosa Quarz, der gefrittet worden ist (Feuersetzparagenese nach WITTERN).
Metastibnit erscheint mir hier als wahrscheinlichste Lösung.
Glück Auf!
Smoeller
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