Servus alle,
hmmm, ich halte davon gar nix! Ich wette, es schafft niemand, einen Bruchbetreiber, der nun mal gegen Sammler ist, vom Gegenteil zu überzeugen. Folgende kleine Story, die mir selbst vor ein paar Jahren passiert ist: Im Steinbruch Zufurth im Fichtelgebirge ist das Sammeln seit jeher verboten. Mit diesem Wissen bin ich zusammen mit ein paar Sammlerfreunden vor einigen Jahren abends so gegen 21.00 Uhr (es war Sommer, aber wir haben uns auf längeren Aufenthalt eingestellt und Lampen mitgenommen) in den Bruch zum Sammeln gegangen. Als es schon fast finster war, hörten wir bei den Betriebsgebäuden einen ziemlichen Krawall. Wir nahmen an, dass der Bruchbetreiber wieder einmal nach dem Rechten sah und verließen dann den Bruch. Aus der Zeitung erfuhren wir, dass an diesem Abend ein Einbruch in dem Gelände stattfand. Wir haben also vor den Einbrechern gekuscht, nicht vor dem Beteiber. Heuer hatte ich eine intensive Diskussion mit dem Boss des Steinbruches Köditz bei Hof, der mich an einem Wochenende hinauswarf. Auf mein Argument, Sammler seien ein kostenloses Wachpersonal in den Ruhezeiten des Betriebes und insofern durchaus im Interesse des Betriebes, wurde ich nur ausgelacht.
Fazit: Wenn der Beteiber des Zufurth-Bruches gegenüber Sammlern kooperativ wäre, hätte der Einbruch verhindert werden können. Ich gebe zu, bei entsprechender Kooperation wären wir wohl nicht um diese Uhrzeit in den Bruch gegangen. Vielleicht aber jemand anderes. Für sachliche Argumente sind aber wohl die wenigsten Bruchbetreiber zugänglich. Die haben ihr Schubladen-Denken, entweder haben sie nix gegen Sammler oder eben doch. Insofern halte ich jede Diskussion über die "Erziehung" von Bruchbeteibern, Feldbesitzern, Grundstückseigentümern etc. für müßig. Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen!
Servus + Glück auf
wolfi