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Autor Thema: Brookit  (Gelesen 4610 mal)

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Offline Philip Blümner

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Brookit
« am: 08 Oct 06, 21:31 »
Hallo,

mich würde interessieren, woher der dunkle Streifen kommt, den viele Brookite tragen.

Weiß das jemand?

Gruß
slugslayer

Offline Erik

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Re: Brookit
« Antwort #1 am: 08 Oct 06, 21:42 »
http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Streifung  ;)

irgendwo in der Seitenmitte steht was zu Brookit:
Zitat
Turmalin, Apophyllit, Stibnit, Epidot, Brookit u.a. Diese Mineralien zeigen eine vertikale) Streifung parallel zur Längsachse des Kristalls, welche durch Juxtaposition der Prismenflächen hervorgerufen wird.

Gruß, Erik

Offline Philip Blümner

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Re: Brookit
« Antwort #2 am: 08 Oct 06, 21:54 »
Wie peinlich  :D

...aber: was heißt das jetzt?

Offline McSchuerf

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Re: Brookit
« Antwort #3 am: 08 Oct 06, 21:55 »
.."Juxtaposition", was in unserer Sprache so viel bedeutet wie 'etwas nebeneinander stellen', ..ich musste auch erst mal googlen um dieses Wort überhaupt zu verstehen..noch nie vorher davon gehört.. :P....ich denke übertragen bedeutet das jetzt ähnlich wie bei der Zwillingsbildung..zwei nebeneinanderstehende Prismen (verwachsen?) ..in diesem Falle für den Bookit....aber das sollte ein Kristallfachmann (Wissenschaftler) besser erklären können.. ;)..am besten unter Zuhilfenahme der Millerschen Indizes zur Bezeichnung der Flächen..

.. ich kannte auch nur die Ursachen der Streifung insbesondere zur Zwillingsbildung (Lamellen)...

Gruß Peter
« Letzte Änderung: 08 Oct 06, 22:00 von McSchuerf »

Offline stollentroll

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Re: Brookit
« Antwort #4 am: 10 Oct 06, 16:13 »
Mit dem dunklen Streifen ist sicher nicht die Flächenstreifung gemeint, sondern soetwas hier:

http://tw.strahlen.org/fotoatlas/brookitfoto.html
Die Flächenstreifung ist da übrigens auch zu sehen. Der dunkle Streifen müsste durch Einlagerung irgendwelcher Substanzen während des Wachstums entstehen, aber ich habe bisher nichts näheres dazu gefunden.

Glück Auf
der Stollentroll

Offline Krizu

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Re: Brookit
« Antwort #5 am: 10 Oct 06, 16:27 »
Hallo,

eine Streifung kann sehr wohl durch eine strukturierte Oberfläche entstehen.
Für Wachstumsstreifen sind mir diese eigentlich zu scharf.

Es gibt da ein Wachtumsmodell:
Ausgehend von einer Schraubenversetzung wandern kleine Wachtumsstufen (Größenordnung der Gitterzelle) über die darunter liegende Fläche. Die Geschwindigkeit in der Ebene ist hoch, die auf der Oberfläche wandernden Teilchen setzen sich an  der Stufe ab. Diese Stuifen können sich bündeln.

Vielleicht liegt eher so ein Effekt vor?

MfG

Frank

Offline berthold

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Re: Brookit
« Antwort #6 am: 10 Oct 06, 16:41 »
Hallo,

das ist doch hier die "Sanduhr", die man immer wieder -mehr oder weniger gut- im Brookit sieht (http://www.mineralienatlas.de/showpict.php?pict=1147760599.Brookit.jpg)

Da wird ein erhöhter Niob-Gehalt in Verbindung gebracht, siehe:

http://www.ascmf.ch/fileadmin/downloads/TiO2mineral.pdf

Gruß

Berthold

Offline Krizu

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Re: Brookit
« Antwort #7 am: 10 Oct 06, 16:49 »
Hallo,

ok, ich meinte eher die feine Struktur parallel zu den Aussenkanten.

Die Sanduhr kann ich mir gut als "Kern" der kleinen Fläche (c-Fläche?) vorstellen. Da kommt es oftmals zu anderem Einbauverhalten.

MfG

Frank

 

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