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Autor Thema: Geologenhammer  (Gelesen 4856 mal)

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Offline dorian

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Geologenhammer
« am: 30 Nov 06, 16:29 »
Hallo ihr alle, :)
Ich will mir demnächst einen gescheiten Hammer für das <Steinekloppen> kaufen.
Soll ich denn eher einen Pickhammer, einen Schlurfhammer oder gar ein Faustel kaufen?
Danke vorerst :-*
Dorian

Offline Tauerngold

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    • Silur Stein in Form gebracht
Re: Geologenhammer
« Antwort #1 am: 30 Nov 06, 16:32 »
Hi

Zu meiner StandardAusrüstung gehört ein Pickhammer und ein Faustel ohne den Faustel geht gar nix.

Grüße Tauerngold

Offline loismin

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Re: Geologenhammer
« Antwort #2 am: 30 Nov 06, 16:47 »
Hallo Dorian.

Das kommt immer drauf an was du machen willst.
Fäustel und Meißel brauchst du auf alle Fälle !
Der Schürfhammer ist auf kleinstückigen Halden sehr praktisch, weil nicht schwer, man kann gut damit die Halde aufkratzen
und auch kleine Stücke zerlegen.
Hier reicht aber meiner Meinung nach ein normaler Zimmererhammer aus dem Baumarkt, der kostet nicht so viel wie ein Geologenhammer und tut den selben Dienst.
Beim Fäustel kommt drauf an wie kräftig du bist.
Ich brauche schon lange einen 2 Kilofäustel und nur noch den Estwing, weil ich immer alle Stiele abschlage.
Allerdings ist der teuer und gewöhnungsbedürftig wegen der Schlagfläche.
Für alpine Touren nehme ich aus Gewichtsgründen dann auch nur den 1,5 Kilofäustel mit .
Meißel meist 2 Spitz und ein Flachmeißel.

Gruß
Loismin


Offline Galenit

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Re: Geologenhammer
« Antwort #3 am: 30 Nov 06, 18:31 »
Das Thema wurde hier schon öfters behandelt, vielleicht hilft die die Suchfunktion.

Ich bin da eher spartanisch was die Ausrüstung angeht. Ich habe einen Estwing Pickhammer, aber den extra langen, mit dem kann man einiges mehr an Kraft aufs Gestein einwirken lassen.
Der ist auch ideal zum aufschürfen der Halde. (Dazu ist die Spitze ja eigentlich auch gedacht, aufschürfen einer Halde und das "sprengen" schon existierender Klüften, quasi wie mit einem Keil, oder um über den Stiel einen Hebel zu haben...nicht zum aufs Gestein kloppen wie es viele tun, dann ist die spitze schnell hin.)
Des weiteren habe ich einen Fäustel bei. 1,5 oder 2 kg, keine Ahnung. Das musst du nach deiner Kraft entscheiden und evtl. dem Einsatzbereich. Dazu habe ich 4 Meißel, 2 spitz, 2 flach, jeweils einmal kleine und einmal richtig Groß. (Die kleinen kann man, wenn man vorsichtig sein muss auch mit dem Estwing benutzen.... da hat man mehr Gefühl.)
Einen Schürfhammer habe ich auch von Estwing, den benutze ich aber eigentlich nur in Tonen oder ähnlichen Sedimenten, wo es darauf ankommet die verschiedenen Lagen sauber zu teilen. (TIP: Fast schon bessere Dienste leisten das 2-4, 1mm starke Metallplatten, ca. 10x10 cm mit einer etwas "angeschliffenen" Seite. Diese lasse sich leicht mit einem Fäustel zwischen Kalplatten oder Tone treiben und trennen die Platten sehr sauber auf!)
Was mir aber meist viel wichtiger ist als der Schürfhammer ist eine kleine "Sonderanfertigung" die mir schon sehr oft gut geholfen hat. Ein 600gr. Hammerkopf auf einem Vorschlaghammerstiel aufgestielt! Leichter als ein vorschlaghammer, aber schwer genug um einen umwerfenden Bums zu haben. Ausserdem ist er handlicher und auf Grund des leichten Gewichts kann man ihn auch einhändig oder kopfüber benutzen!

Das sit eigentlich meine gesamte ausrüstung, wobei ich wie gesagt den Pickhammer und Fäustel zu 90% nutze und fürs Grobe meinen "Sonderling".

Von Baumarktware rate ich dir allerdings ab, da kaufst du dir je nach dem nach jeder Sammeltour neues Material. Und ein Hammer mit gutem Stil kostet dich im Baumarkt auch über 20 €. Da kannst du dir nen Forgecraft zulegen, die haben ein sehr gute Preis/Leistungs_Verhältnis.
« Letzte Änderung: 30 Nov 06, 18:33 von Galenit »

Offline smoeller

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  • Diplom-Mineraloge
Re: Geologenhammer
« Antwort #4 am: 30 Nov 06, 19:40 »
Hallo,

Habe Pick- und Schürfhammer von je 500 g von Forgecraft (ca. 20 EUR/Stück) und dann einen 1 kg Fäustel mit Fiberglasstil aus dem örtlichen Sonderpostenmarkt. Kostet regulär 15 EUR, hab den für 7,50 gekriegt. Fiberglas ist gut (federt Schläge ab) und es ist ein deutsches Fabrikat mit festem Stiel. Holztile müssen wirklich gute Qualität sein, sonst hast du nach jedem Ausflug mehrere Splitter und einen zerbrochenen Stil. Habe schon 3 oder 4 Holzstiele ruiniert.

Glück Auf!
Smoeller

 

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