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Autor Thema: evtl. auch eisenkiesel...?  (Gelesen 2894 mal)

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Offline poon

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evtl. auch eisenkiesel...?
« am: 24 Oct 06, 23:33 »
...könnte der kleine rote einschluss ein eisenkiesel einschluss sein...?
vielleicht kann mir ja auch jemand etwas zur entstehung eines solchen einschlusses sagen...
vielen dank vorab...
gruß daniel...

Offline poon

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Re: evtl. auch eisenkiesel...?
« Antwort #1 am: 24 Oct 06, 23:33 »
bild 2

Offline poon

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Re: evtl. auch eisenkiesel...?
« Antwort #2 am: 24 Oct 06, 23:41 »
...oder evtl ein hämatit überzug? was anderes würde mir nicht einfallen...

Offline Schluchti

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Re: evtl. auch eisenkiesel...?
« Antwort #3 am: 24 Oct 06, 23:42 »
Naja, "Eisenkiesel" als fest umrissenen, exakten Begriff gibt es nicht. Eingebürgert hat sich diese Bezeichnung für durch an- bzw. eingelagerte Eisenverbindungen rot gefärbten Quarz. Bei diesem Stück handelt es sich wohl um typischen Amethyst aus dem mittleren Erzgebirge. Mir scheint hier eine Einlagerung von roten Eisenverbindungen in der weißen Quarzmatrix vorzuliegen, so daß man durchaus diese Stelle auch als derben "Eisenkiesel" ansprechen kann, wenn sich nur immer bewußt ist, daß es sich hierbei nicht um ein eigenständiges Mineral handelt. Ob Quarz oder Hämatit sollte sich anhand der Mohshärte und dem Bruch unterscheiden lassen     
« Letzte Änderung: 24 Oct 06, 23:45 von Schluchti »

Offline poon

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Re: evtl. auch eisenkiesel...?
« Antwort #4 am: 24 Oct 06, 23:50 »
danke dir thomas...hast du eine idee wie so etwas entstehen kann...der einschluss entspringt ja nicht aus einem drusenhohlraum sondern ist ja unmittelbar im quarzgestein entstanden...finde ich schon sonderbar mit meinen nicht so großen erfahrungen...

Offline Schluchti

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Re: evtl. auch eisenkiesel...?
« Antwort #5 am: 24 Oct 06, 23:56 »
Auch mir fehlt da etwas die geologische Vorstellungskraft für die Entstehung solcher Dinge. Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, daß da eventuell in haarfeinen Rissen eisenführende Lösungen in bestehende Hohlräume im Quarz eindrangen. Sehr typisch für die Amethyste aus dem mittleren Erzgebirge ist ja die Verwachsung von Eisenverbindungen mit dem Quarz gerade an der Oberfläche der Kristalle, während im inneren nur Quarz (als Amethyst) vorliegt. Dies spräche für eine spätere Anlagerung in der letzten Wachstumsphase. Genauso könnten dann aber auch Hohlräume von diesen Lösungen durchdrungen und ausgefüllt sein.
« Letzte Änderung: 25 Oct 06, 00:01 von Schluchti »

 

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