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Autor Thema: Altenmittlau glimmeratiges Mineral  (Gelesen 13787 mal)

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Offline Krizu

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Re: Altenmittlau glimmeratiges Mineral
« Antwort #30 am: 01 Nov 06, 20:43 »
;D Nichts anderes meinte ich ja! Zu meiner Verteidigung: Ich sprach von Gehalt, nicht von Aktivität *g*

Aber danke für die Korrektur  :)

Gehalt und Aktivität sollten doch direkt linear proportional sein  8)

MfG

Frank

Offline Torben

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Re: Altenmittlau glimmeratiges Mineral
« Antwort #31 am: 02 Nov 06, 18:06 »
Jaa, ok, ihr habt mich!  ;) Tretet nochmal richtig zu, das muß sein  8)

Isarkiesel

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Re: Altenmittlau glimmeratiges Mineral
« Antwort #32 am: 14 Nov 06, 11:01 »
Nochmal zum Ausgangspunkt: Wenn das Zeug weder fluoresziert noch radioaktiv ist, scheint Uranglimmer doch eher unwahrscheinlich.

Wie sieht's mit einer NaF-Perle zur Anregung der Fluoreszenz aus? (Um die nicht-fluoreszierenden Uranglimmer definitiv auschließen zu können?)

Offline Stefan

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Re: Altenmittlau glimmeratiges Mineral
« Antwort #33 am: 14 Nov 06, 11:44 »
@Isarkiesel

Jetzt musst Du etwas genauer werden.

Was ist eine "NaF-Perle zur Anregung der Fluoreszenz "

Gruß Stefan

Offline Hg

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Re: Altenmittlau glimmeratiges Mineral
« Antwort #34 am: 14 Nov 06, 12:30 »
Hallo Stefan,
das funktioniert analog zur Vorgehensweise mit der Borax-Perle:
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,7676.msg82084.html#msg82084
das somit aufgeschlossene Uran regt die Perle zur Fluoreszenz an.
Aber ich sage dazu nur Finger weg von diesem Nachweis!!
Gruß
Andreas

Isarkiesel

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Re: Altenmittlau glimmeratiges Mineral
« Antwort #35 am: 14 Nov 06, 12:41 »
Hallo Stefan,

zunächst Entschuldigung für diesen kryptischen Beitrag meinerseits: Ich war geistig noch bei der Diskussion über Lötrohrprobierkunde (unter "allgemeine Diskussionen").

Also: ein einfacher chemischer Test zum Nachweis von Uran, auch in solchen Uran-Mineralien, die nicht selbst fluoreszieren, ist die NaF-Perle. NaF ist Natriumfluorid (sollte eigentlich in jeder Apotheke - zumindest in Kleinmengen - verfügbar sein), und der Test geht wie folgt:

Ein Magnesiastäbchen (Laborbedarfshandel - billiger Pfennigartikel) wird in einer Spiritus- oder Gasflamme erhitzt und in pulvriges Natriumfluorid getaucht. Die anhaftenden Krümel werden in der Flamme zu einer klaren Perle geschmolzen, und mit dieser Perle wird ein wenig pulverisierte Probensubstanz aufgenommen und wieder in der Flamme erhitzt. Wenn die Probe Uran enthält, entstehen hierbei grün fluoreszierende Uranverbindungen. Die Fluoreszenz wird bereits im langwelligen UV-Licht sichtbar.

Allerdings halte ich es - wie gesagt - für unwarhscheinlich, dass ein Uranmineral vorliegt, wenn keine Radioaktivität nachweisbar ist. Und Altenmittlau - ich habe nur einmal selbst dort gesammelt, aber das, was ich auf dem Foto der Probe gesehen habe, erinnert mich nicht daran. Ist da vielleicht ein Kupfermineral aus Sommerkahl/Spessart falsch beschriftet worden? Die Matrix erinnert doch eher an Gneis als an Dolomit, soweit ich das erkennen kann.

Vielleicht hilft diese Information weiter...

Offline Erik

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Re: Altenmittlau glimmeratiges Mineral
« Antwort #36 am: 14 Nov 06, 17:26 »
Zitat
Ist da vielleicht ein Kupfermineral aus Sommerkahl/Spessart falsch beschriftet worden? Die Matrix erinnert doch eher an Gneis als an Dolomit, soweit ich das erkennen kann.

Hey, das ist gar keine schlechte Idee. Wie gesagt, Quarz kommt in Altenmittlau so nicht vor - dagegen sind  Klüfte in Sommerkahl nicht selten mit Dolomit gefüllt.

Aber zum Mineral fällt mir trotzdem nix ein (U-Minerale gibt es in Sommerkahl aber auch nicht). Ich schau mal meine Stücke von dort durch, vl ist ja was ähnliches dabei..

Gruß, Erik

 

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