Hallo Stefan,
zunächst Entschuldigung für diesen kryptischen Beitrag meinerseits: Ich war geistig noch bei der Diskussion über Lötrohrprobierkunde (unter "allgemeine Diskussionen").
Also: ein einfacher chemischer Test zum Nachweis von Uran, auch in solchen Uran-Mineralien, die nicht selbst fluoreszieren, ist die NaF-Perle. NaF ist Natriumfluorid (sollte eigentlich in jeder Apotheke - zumindest in Kleinmengen - verfügbar sein), und der Test geht wie folgt:
Ein Magnesiastäbchen (Laborbedarfshandel - billiger Pfennigartikel) wird in einer Spiritus- oder Gasflamme erhitzt und in pulvriges Natriumfluorid getaucht. Die anhaftenden Krümel werden in der Flamme zu einer klaren Perle geschmolzen, und mit dieser Perle wird ein wenig pulverisierte Probensubstanz aufgenommen und wieder in der Flamme erhitzt. Wenn die Probe Uran enthält, entstehen hierbei grün fluoreszierende Uranverbindungen. Die Fluoreszenz wird bereits im langwelligen UV-Licht sichtbar.
Allerdings halte ich es - wie gesagt - für unwarhscheinlich, dass ein Uranmineral vorliegt, wenn keine Radioaktivität nachweisbar ist. Und Altenmittlau - ich habe nur einmal selbst dort gesammelt, aber das, was ich auf dem Foto der Probe gesehen habe, erinnert mich nicht daran. Ist da vielleicht ein Kupfermineral aus Sommerkahl/Spessart falsch beschriftet worden? Die Matrix erinnert doch eher an Gneis als an Dolomit, soweit ich das erkennen kann.
Vielleicht hilft diese Information weiter...