Voraussetzung ist, dass Q + A + P = 100 % ist.
Die Methode funktioniert, man muss es natürlich noch mit einem zweiten Mineralpaar, z.B. Q und A machen. Der Kreuzungspunkt der beiden Geraden ist der gesuchte Punkt.
Allerdings sollte das erste "P" in der Formel "P=P:(A+P)" anders benannt werden, da die Formel sonst mathematisch keinen Sinn macht.
Wenn man es ganz ohne Rechnen machen will geht es noch einfacher. Man fängt zum Beispiel mit Q = 40 an. Auf der Seite des Dreiecks AQ oder PQ sucht man den Wert für Q = 40. Parallel zu der Q gegenüberliegenden Seite (also AP) zeichnet man eine Gerade durch Q = 40 auf AQ und PQ.
Dann nimmt man sich das nächste Mineral, z.B. A. Jetzt sucht man auf AQ und AP den Wert für A = 40 und zeichnet eine Gerade parallel zu der A gegenüberliegenden Seite (also PQ).
Der gesuchte Punkt ist der Schnittpunkt der beiden Geraden.
Wenn Q + A + P nicht 100 % ergeben, muss es auf 100 % hochgerechnet werden. Für das Beispiel Q = 40, P = 20 und A = 10 ergeben sich aber nicht 50, 30 und 20, sondern Q = 57,14 %, P = 28,57 % und A = 14,29 %. Die Verhältnisse müssen erhalten bleiben.
Bei Vulkaniten ist es in der Tat oft problematisch, hier wird oft ein normativer Mineralbestand verwendet, der sich aus der chemischen Analyse errechnet.