Hallo,
@Ralf,
Deine Vorschläge sind sehr gut. Würde das gern weiterverfolgen. Vor allem das mit dem Bewertungsformular wäre schon nicht schlecht, wenn man das hinkriegte.
@all
Bei mehrtägigen Börsen wäre es sehr gut, wenn am ersten Abend jemand schon Bewertungen machen könnte, dann wüssten die am Sonntag kommenden schon, ob es sich überhaupt lohnt. Gut wäre natürlich auch von Ausstellerseite, schon beim Aufbau eine Beurteilungen zu machen. Natürlich erwarte ich hier keine kategorische Ablehnung, die geschäftsschädigend sein könnte, sondern nur eine faire Einschätzung. Wieviele Stände, Wieviel Ausstellungsfläche, Angebot, vielleicht auch Prozent Mineralien/Fossilien, Esotherik, Schmuck, gebotene Attraktionen/Vorträge/Sonderschauen. Da bricht sich denke ich kein Verkäufer einen Zacken aus der Krone, das allgemein zu beurteilen. Das ist dann vielleicht sogar ein Anreiz für Unentschlossene zur Börse XY zu fahren, wenn si mitbekommen, das dort was zu sehen ist, was sie interessiert.
Ich würde gern die Arbeit übernehmen, einen verbesserten Börsenkalender zu erstellen, nach Möglichkeit auch eine Börsenkarte, in der alle in Deutschland stattfindenden Börsen vertreten sind.
Bräuchte dazu aber die Hilfe aller derjenigen, die Interesse haben und die sich ein wenig mit der Programmierung auskennen. Alles kann ich nämlich auch nicht selbst.
@Stefan: Ich denke, das ist auch ein interessanter Ansatz mit dem Qualitätssiegel. Nur wie will man die Kriterien dafür festlegen? Das geht, zumindest meiner Ansicht nach, nur durch eine möglichst objektive Bewertung der Börsen. Dafür könnte eine Einschätzung der Börse durch mehrere Mitglieder des Mineralienatlas, zum Beispiel anhand der oben vorgeschlagenen Formulare, erste Anhaltspunkte liefern.
Wieso aber nur Börsen, die damit einverstanden sind? Aus rechtlicher Sicht sicher besser, daran dachtest du doch? Aus der Sicht der Objektivität ist es sicher nicht das Beste.
Bei Händlerbewertungen sehe ich immer noch Probleme. Viel zu subjektive Kriterien, das führt dann entweder zu einem übertriebenen Lob oder zu gnadenlosem Mobbing. Haben wir da objektive Kriterien und vor allem objektive Bewerter?
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Mein Vorschlag immer noch: Ein Börsenkalender/eine Börsenliste mit Termin und Veranstaltungsort, die alle in D und Nachbarländern stattfindenden Börsen umfasst (kann ich gern in den Grundzügen schreiben und hier veröffentlichen, wer weitere Veranstaltungen kennt, teile sie dann mir oder anderen, zu benennenden Personen per PN oder Mail mit), damit verlinkt zu jeder Börse ein Blatt mit den Daten, Veranstaltungsort, Eintrittspreise, Anfahrtsweg, sowie wenn bekannt Sonderschauen, Vorträge, Service, Attraktionen. Darunter dann abgegebene Bewertungen, Kritiken, Anregungen, Beurteilungen. Diese sollten in einem vorher zu erstellenden Formblatt per Mail an die Rezensenten geschickt werden, die sie dann in die Bewertung einarbeiten. Eine (und nur eine) Bewertung sollte jeder ausfüllen, der die zur Diskussion stehende Messe/Börse besucht hat oder dort ausstellt. Die Einträge werden nur von den gewählten Rezensenten gemacht, die sich verpflichten, sämtliche Kritiken, Anregungen, Beurteilungen zu übernehmen.
Dann wird eine Börsenkarte erstellt, die auf der Börsenliste beruht und alle Ereignisse aufzeigt. Im ersten Jahr wird diese natürlich noch einfarbig sein, da noch keine standardisierten Bewertungen vorliegen, dann aber, ab 2008 werden Bewertungen vergeben, die auf allen eingegangenen Formularen beruhen und zumindest schon einmal Anhaltspunkte geben können.
Die Hauptkarte sollte nach der Prozentzahl positiver Bewertungen gehen. Börsen mit Qualitätssiegel könnte man darin später durch goldene Sterne kennzeichnen.
Bei Interesse vielleicht eine weitere Karte, in der man Börsen nach Sammlerkriterien (regionales/weltweitesAngebot, überwiegend Schmuck/Esotherik, Achate, Mikromounter/Systematiker kommen auf ihre Kosten, Anfänger/gehohenes Angebot) sortiert.
Klingt vielleicht zuerst kompliziert und ist es in der Erstellung vielleicht auch, ist aber meines Erachtens die einfachste Lösung.
Es geht hier nicht um das Mobbing gegen einzelne Börsen, sondern den Aufbau einer gerechten Bewertung.
Auch ich habe mit Börsen wie Hamburg schöne Erfahrungen gemacht, auch wenn ich heute nicht mehr hingehe. Das hat Gründe, die in der Spezialisierung meiner Sammlung liegen, nicht in der Börse selbst. Auch ist mir völlig klar, dass jeder Sammler/Händler eine Börse anders beurteilt. Von dieser rein subjektiven Kritik/eigen Erfahrungsberichten kommen wir nur zu einer gerechten Bewertung, wenn wir viele derartige Bewertungen gegenüberstellen und daraus ein gemeinsames Fazit ziehen. Wenn aber eine Börse XY von 6 von 10 abgegebenen Formularen negative Bewertungen erhielt, so muss da was dran sein.
Noch einmal: Es geht hier nicht darum, einzelne Börsen/Händler/Veranstalter schlecht zu machen, sondern allen ein Feedback zu geben. Wenn mal eine Bewertung negativ ist, so muss das ja auch nicht immer negativ sein, sondern kann auch einen Anreiz dazu geben, Veränderungen durchzuführen. Manchmal reicht es dann vielleicht, einige Anbieter auf fehlende Preisschilder aufmerksam zu machen oder denen, die heuer gefälschtes Material im Angebot hatten, nächstes Jahr mal zu kontrollieren und auf das Verbot hinzuweisen, um nächstes Jahr eine bessere Kritik und vielleicht das Qualitätssiegel zu erhalten.
Glück Auf!
Smoeller