Hmm, gehen wir das doch mal mit konkreten Zahlen durch: Ausgangslage sind zwei LEDs, die laut Datenblatt 3,4V bei 20mA benötigen, und ein geplanter Betrieb an einem 12V-Netzteil (konstante Spannung!).
Bei Reihenschaltung liegen an den beiden LEDs 6,8V, bleiben also 5,2V für den Vorwiderstand, macht wegen R=U/I 260 Ohm. Hat jetzt eine der LEDs wegen Fertigungstoleranz nur eine Durchlass-Spannung von 3,2V, haben wir nur 6,6V an den LEDs und 5,4V am Widerstand, was einen Strom von I=U/R von 20,7mA ergibt.
Bei Parallelschaltung haben wir im 3,4V an der LED und daher 8,6V am Vorwiderstand, der dann einen Wert von 430 Ohm haben muss. Nehmen wir auch hier wieder die LED, die nur 3,2V benötigt, liegen jetzt 8,8V am Widerstand mit einem Strom von 20,5mA.
Wie man erstens sieht, sind die Überlastungen bei solch kleinen Spannungsabweichungen sehr gering und zweitens bei der Parallelschaltung geringer als bei der Reihenschaltung.
Günter