Hallo,
jetzt hast Du es noch einmal ganz genau ...
Siehe nachstehendes Zitat aus Roempp's Chemielexikon:
AQUAMARIN
Durchsichtige bis durchscheinende Edelsteinvarietät von Beryll, die durch Spuren von Fe(II) in den Kanälen der Kristallstruktur und wenig Fe(III) auf Kristallgitterplätzen des Aluminiums blaßblau bis kräftig dunkelblau ("meerwasserblau", Name!) gefärbt ist. Grünliche Aquamarine haben Fe(III) auf Plätzen von Al(III) in den [AlO6]-Oktaedern und wenig Fe(II) in den Kanälen, siehe Literatur [1]. Sie können teilweise durch Erhitzen auf etwa 400–450°C in die begehrten blauen Farben überführt werden; D. 2,6–2,8.
Vorkommen:
Überwiegend teils primär in Pegmatiten, teils sekundär in Seifen. Hauptförderländer sind Brasilien (besonders der Bundesstaat Minas Gerais [1]), Madagaskar, Nigeria und Pakistan. Weitere größere bis große Vorkommen gibt es in Namibia, den USA, im Ural in Rußland und in Europa in den Mourne Mountains in Nordirland.
Literatur:
[1] Viana, R. R.; Jordt-Evangelista, H.; Magela da Costa, G.; Stern, W. B., Phys. Chem. Miner., (2002) 29, 668.
Eppler, W. F., Praktische Gemmologie, 5. Aufl.; Rühle-Diebener: Stuttgart, (1994); S. 191
Weise, C., Hrsg., Aquamarin & Co; extraLapis Nr. 23; Christian Weise Verlag: München, (2002) (96 Seiten, mit vielen Farbfotos)
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