Arbeitsmittel / Means for work > Aufbewahrung, Präsentation / Presentation, Keeping
System zur Nummerierung der Sammlungsstücke?
guefz:
Für die, die damit was anfangen können habe ich hier mal die Struktur meiner Datenbank (ERD). Da ist alles zu sehen, was ich so erfasse und wie die einzelnen Datensätze zusammenhängen. Ist allerdings nicht vollständig normalisiert, weil es so einfacher zu programmieren ist.
Günter
Kilo:
Interessant. Bei mir hängt eben alles an einer Tabelle mit zahlreichen Spalten, weil bei mir die Datenbankstruktur seit 1995 so feststeht, damals hab ich mit dBase angefangen, das kannte ja noch keine Verteilung auf mehrere Tabellen.
Gruß Kilo
guefz:
Die auf mehrere Tabellen verteilte Struktur hat Vorteile, wenn man nachträglich mal die Schreibweise z. B. eines Fundorts ändern will. Man ändert es eben nur einmal in der entsprechenden Tabelle und alle Fundstücke übernehmen per Referenz diese Änderung. Für eine lehrbuchmäßige Normalisierung müsste man allerdings noch ein paar Tabellen einfügen. Da dadurch aber die Programmierung der Eingabemasken deutlich aufwändiger wäre, habe ich das weggelassen.
Günter
uwe:
Ich halte es für günstig, die Stufen fortlaufend zu nummerieren. Das mach ich unabhängig davon, wann und wo ich das Stück gefunden oder erworben habe. Die Nummer ist dann die unverwechselbare Identifikation des Stückes, unter welcher ich das Stück in der Datei oder in der Kartei - ich drucke von jedem Datensatz eine Karteikarte - zweifelsfrei wieder finde. Natürlich erstelle ich auch aus dem Datensatz ein Etiikett (nur mit Nummer, Strunzscher Systematik, Name und Fundort) , welches entweder im Stufenkästchen liegt oder auf dem Boden der Box geklebt ist.
Die einzelnen Stücke befinden sich entweder nach Lagerstätten, oder im Systematik-Teil nach der Strunzschen Systematik sortiert in den Schüben des Sammlungsschrankes. Für die Systematik klebt die Nummer der Systematik oben auf der Box, wobei die Mineralklassen unterschiedliche Farben haben.
Die fortlaufende Nummer ist für die Sortierung unwesentlich und dient, wie eingangs gesagt nur der sicheren Identifikation.
Ich benutze übrigens für die Datenbank nicht Windows Access sondern Lotos Approach. Da ich im dienstlichen Bereich mit einer Access-Datenbank gearbeitet habe kann ich beurteilen, daß Lotos Approach wesentlich benutzerfreundlicher ist und den User nicht so einengt, wie das Mikrosoft gern tut..
Gruß
Uwe
raritätenjäger:
Spannendes Thema. Hab mir auch jahrelang den Kopf zermartert, wie machste das. Hab dann das gleiche System wie Tobi genommen. Ist nicht der Königsweg aber was besseres hab ich bisher nicht gefunden. Der Nachteil, man darf nicht nachlässig werden. Und genau das ist mir passiert. Wenn man nicht alles gleich genau einträgt und überall auf Zetteln und Kästchen Excel und weiß der Geier wo verwaltet, gerät die ganze Chose durcheinander. Nun bin ich dabei, den ganzen Spaß neu zu ordnen. Naja, musste eh mal gemacht werden. Wenn da einmal der Schlendrian drin ist...Die beste Datenbank ist immer noch mein Kopf. Das Grundgerüst kann mir nicht verloren gehen. Nummern und alles kann ich ja immer noch zur Not ordnen. Aber sonst bräuchte ich für mich nicht mal Etiketten. Hab mir aber sagen lassen, dass das für die Nachwelt eventuell noch mal wichtig sein könnte ;D. Und warum in meinen Schädel keine sinnvollen Sachen mehr reingehn, brauch ich mich auch nicht mehr zu fragen. Alles voll mit Mineralnamen, Fundorten, Kaufpreisen, Systematiknummern und den Namen hunderter Sammler, von denen ich die Stücke bezogen habe...
Glückauf
Andreas
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