Mineralien / Minerals / Minerales > Achate / Agates
alter von achaten , chalcedon usw.
tiborava:
Hallo Erik
Hallo Nobert,
danke für den Wink wußte ich nicht werde zu meinen Fragen alles zusammen suchen
Gruß
Tibor
Bernd G:
kann sein das ich die frage falsch gestellt hatte.
man könnte auch so sagen seid wann kann es zur achat oder ähnlichen bildung ?
oder seid wann gibt es kieselsäure ?die ja notwendig ist zu bildung !
also erst mit dem ersten leben hier auf der erde oder ?
gruß bernd
smoeller:
Hallo,
@Bernd G.: Das ist wohl nicht mehr zu beantworten. Basalt und ähnliche basische Magmatite wurden seit mehreren Milliarden Jahren gebildet (mindestens 2,5 Ga, vermutlich länger). Die gesamte Kruste bestand zur damaligen Zeit aus basischen Eruptivgesteinen. Heute sind aber nur noch kleine Teile davon in alten Kratonen (Kanada, Südafrika, Sibirien, Australien) erhalten, ein großer Teil liegt unter dem Eis von Grönland und der Antarktis. Auch sind viele der Urgesteine heute metamorph überprägt (Grünsteingürtel, z.B. Südafrika). Mir sind keine Achate aus diesen Gesteinen bekannt, was aber nicht heißen soll, dass es sie nicht gibt.
Leben gibt es auf der Erde aber erst seit weniger als 1 Mrd. Jahren. Die Kieselsäure zur Achatbildung entstammt in der Regel wässrigen Lösungen (Fluide), die bei der Abkühlung der Schmelze frei werden (Autohydration). Dabei werden in den Gesteinen auch Feldspäte, Olivine und z.T. Pyroxene zersetzt. Ein Teil der Fluide kann auf Rissen und Korngrenzen durch das Gestein ziehen und dabei Ionen lösen. In Gasblasen kommt es später halt zum Absatz von Achat, Quarz und Zeolithen.
Auch ältere Faltengebirge sind heute eher selten. In der Regel erlebten diese bei den nachfolgenden Orogenesen weitere Überprägung. In Kanada und Grönland gibt es noch arcaische (1,3 Mrd. Jahre) Gneise. Ob dort Achate zu finden sind, entzieht sich meiner Kenntnis.
Fazit: Möglich war die Bildung von Achaten geologisch seit Beginn der festen Erdkruste. Ob allerdings die Gesteine genügend Kieselsäure hatten, ist eine andere Frage. Auch kann man heute nur noch an wenigen Stellen derart alte Gesteine sehen. Ein großer Teil liegt zudem in hohen Breiten und ist daher teilweise oder ständig von Eise und Schnee bedeckt.
Glück Auf!
Smoeller
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