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Autor Thema: Schnecke von münzenberg hessen tertiärer sandstein  (Gelesen 4271 mal)

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Offline Bernd G

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heute in münzenberg gefunden,kann es eine schnecke sein. wäre untypisch und ein erstfund von münzenberg.
das stück ist ca 1,3cm lang und 0,5cm breit,in der sandsteinplatte ist noch ein negativabdruck von einem stück holz.die schnecke ? ist auch ein negativabdruck.
es handelt sich um tertiären sandstein der duch den vulkanismus im raum voglsberg und münzenberg gehoben wurde.
blätter und holzreste sind in der gegend typisch ,es wurde auch ein abdruck von einem schildkrötenpanzer gefunden.aber sonst keinerlei tierische fossilien.
gruß bernd

Offline TKMineral

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Hallo Bernd!

Obwohl ich so gut wie kein Plan von Fossilien hab sieht das aus wie eine Bourguetia , kann aber auch ne andere Turmschnecke sein , da gibts oder gabs tolle aus der Steiermark , mir fällt der Name aber nicht mehr ein..

Gruß

TK

Offline mkannenberg

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sieht schon aus wie der querschnitt einer schnecke.

marco

Offline Bernd G

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danke erst mal für die tipps. aber eine schnäcke ist es  ? oder ?

gruß bernd

Isarkiesel

  • Gast
Hallo Bernd,

Das ist - dem Bild nach zu urteilen - sicher eine Schnecke; der Größenangabe nach vielleicht (!) eine Cerithium   in Steinkernerhaltung. Die Cerithien sind ja im Tertiär des Mainzer Beckens häufig, verschwinden aber praktisch nach Norden in der Wetterau.

Soweit ich mich erinnere, ist es ja nicht ganz klar, zu welcher Schichtstufe des Tertiärs der Münzenberger Blättersandstein stratigraphisch gehört; daher ist die obige Bestimmung mit Vorsicht zu betrachten.

Sieht man in dem Negativabdruck vielleicht noch Reste eines Schalenprofils?

Grüße aus Bayern,
Holger

Offline Bernd G

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hallo holger,
von der schale ist nichts erhalten.
gruß bernd

Isarkiesel

  • Gast
Hm, dann muss man leider wohl indet. Gastropoda, cf. Cerithium   (oder so ähnlich) auf das Sammlungsetiktett schreiben... ;)

Ich habe übrigens vor Jahren im Gebiet nördlich Frankfurt (am Berger Hang, kennst Du vielleicht) im Rahmen einer Wegebaumaßnahme ähnliche Stücke gefunden, bei denen auch außer dem Steinkern wenig erhalten war - kurioserweise in einer Gesteinsschicht (Glimmersandstein), in der auch gut erhaltene Blätter gefunden wurden... Leider liegen die Stücke immer noch in Frankfurt herum, ich kann also hier und jetzt kein Bild davon zeigen. Aber das zeigt, dass Turmschnecken im Tertär des Mainzer Beckens nicht unbedingt nur im marinen Milieu der Cerithienschichten auftreten (in denen es keine Pflanzenfossilien gibt).

Gruß,
Holger

 

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