Hallo zusammen,
also eigentlich ist das Lapis-Heft nicht schlecht, wenn man schöne bunte Blider von Top-Stufen mag (die hat ja nicht jeder zu Hause)
Auch der Steckbrief ist nicht schlecht. Kleinanzeigen gibt es natürlich auch, die eigenen dauern rel. lange, bis sie endlich erscheinen.
Leider ist es bei mir jedoch so, dass ich jedes Lapis angeschaut habe, manchmal auch etwas geschmunzelt habe (Bericht letztes Jahr über den Emmelberg mit recht blumigen Worten), doch dann verschwindet das Heft für - eigentlich immer,- irgendwo in einem Einschub mit Jahreszahl, - und so reiht sich Heft neben Heft, einmal gelesen und dann nie wieder angeschaut. Die einzigen Ausnahmen hiervon bilden Hefte, in denen Fundstellen beschrieben werden, an die ich evtl. mal hinfahre, bzw. die ich mir leisten kann. Natürlich auch die Hefte mit Fundstellen, wo ich schon war. Mittlerweile sind die meisten Fundstellen, die veröffentlicht werden, schlichtweg oberhalb meiner Möglichkeiten und dann wird es für mich uninteressant. (Auch wenn der eine oder andere es nicht verstehen kann: bevor ich mir ein Museum neben einer Halde anschaue, gehe ich lieber klopfen und nehme das Museum "am Rande mit". Insofern sind natürlich die Bilder von den großen Börsen weltweit schon toll, aber ich mache mir daraus eigentlich nichts, - - wichtiger sind mir eigene Funde.
Was natürlich absolut der Renner ist: vermutlich kommt in den nächsten drei Ausgaben (wie schon die Jahre zuvor), rechtzeitig zum Urlaubsbeginn wieder mal ein Bericht über das Binntal und was man dort alles gefunden
hat. Der Lengenbach ist nicht mehr so, wie früher, da beisst keine Maus den Faden ab!!!
Vor kurzem habe ich die Entscheidung getroffen, den Lapis abzubestellen und es mit der Mineralienwelt zu probieren.
Dies hat auch den Vorteil, dass nur sechs Hefte pro Jahr erscheinen, was mein Regal dankend zur Kenntnis nehmen wird.
Ansonsten muss man einfach gestehen, dass mit dem Mineralienatlas, Strahlen.org und Mindat.org, Seiten geschaffen wurden, die aufgrund ihrer "Lebendigkeit", sowie der unkomplizierten Hilfeleistung der meisten Mitglieder in allen mineralogischen Bereichen, jede Lektüre in den Schatten stellt, - es sei denn, dass es "hochwissenschaftlich" wird und Spezialisten gefordert sind, die wissen, wo was steht.
Zu diesem Artikel der Lapis Redaktion contra Internet möchte ich nur sagen, dass hier ein grosser Fehler gemacht wurde.
Schade, dass es soweit gekommen ist!!
Grüsse,
Bernd
