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Autor Thema: Lapis kontra Internet  (Gelesen 32710 mal)

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Offline heli

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Re: Lapis kontra Internet
« Antwort #45 am: 16 Feb 07, 15:26 »
Hallo an Alle und insbesondere Uwe Kolitsch!

Als langjähriger LAPIS-Leser bin ich leicht schockiert. Offensichtlich deckt sich die Meinung von Stefan Weiß mit der seines Autorenkollektivs.

Sonst würde nicht die nette Stellungnahme jetzt an prominenter Stelle in der Homepage von LAPIS stehen.

Offline Tobi

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Re: Lapis kontra Internet
« Antwort #46 am: 16 Feb 07, 16:03 »
Also, wenn ich die Intention von Herrn Weise und Co. richtig deute, dann wollen sie sich selbst lobend von diversen Internetseiten abheben, denen sie hier vorwerfen, unseriös zu sein. Vom Prinzip her ist es natürlich so, dass eine Fachzeitschrift generell "wissenschaftlicher" ist als ein Internet-Forum. Aber wenn man so einen Vorwurf machen will, dann kann man diesen auch in eine nettere Formulierung packen. Dass hier von "feige" gesprochen wird, von "übertriebener Eitelkeit" und "Kleinbürgerlichkeit des Internet-Zeitalters" ist eine ebenso dümmliche wie peinliche Verallgemeinerung. Dieses Statement ist - wenn es auch rein vom Grundsatz her vielleicht einen wahren Kern enthält - ist in dieser Form einfach unverschämt und selber völlig unseriös.

Allein der Sprachstil, diese Beschreibung, diese dämliche Verallgemeinerung, ich kenne sowas aus den 30er Jahren... :-[

Gruß

Offline Stefan

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Re: Lapis kontra Internet
« Antwort #47 am: 16 Feb 07, 16:16 »
Hallo,

ich wusste gar nicht, dass sie ihre geistigen Ergüsse noch extra im Internet breittreten. http://www.lapis.de/default/index.php?option=com_frontpage&Itemid=1
Für alle die sich an "gutem Journalismus"  ;) erfreuen kann ich nur raten einen Blick zu riskieren. Lesen kündigen und gut ...

Wie bereits angedeutet habe ich alle meine Abbos bei Lapis gekündigt. So einen inkompetenten Pauschalmist muss ich mir nicht antun. Habe hier noch Lapis von 2000 bis heute rum stehen, falls jemand Interesse hat, gebe ich für 20% des Preises ab.

Für alle die wirklich gute und auch aktuelle Informationen suchen, kann ich nur den "American Mineralogist" ans Herz legen. Für ca. 95 €/Jahr habt ihr Zugriff auf das komplette Archiv und die aktuellen Erscheinungen (auch schriftlich ins Haus). Dagegen ist Lapis nur ein Käseblättchen was die Informationen angeht. Einziges Manko es sind wirklich die wissenschaftlichen Informationen, teilweise echt hardcore und in englischer Sprache. Keine bunten Bildchen und Kurzgeschichten dafür direkt von der Quelle.

Gruß Stefan


Offline ims

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Re: Lapis kontra Internet
« Antwort #48 am: 16 Feb 07, 17:07 »
Zitat
Habe hier noch Lapis von 2000 bis heute rum stehen, falls jemand Interesse hat, gebe ich für 20% des Preises ab.
, wenn du es ernst meinst, ich hätte da schon interesse, kannst du mir eine pm mit dem genauen Preis schicken und mit dem Modalitäten (Abholen/Versand) etc.
Grüße IMS
@lapis Statement im Internet: selbst vertrauen im maßen aber ich finde das ist doch überheblich.
« Letzte Änderung: 16 Feb 07, 23:09 von ims »

Offline Uwe Kolitsch

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Re: Lapis kontra Internet
« Antwort #49 am: 16 Feb 07, 18:09 »
@heli:  Ich verstehe deinen Kommentar nicht.
Kann es sein, daß du Christian Weise und Stefan Weiß verwechselst?

Welche "nette Stellungnahme" meinst du? Auf der Lapis-Homepage ist unter News nur der gleiche Text wie im letzten Heft zu finden.

GA, Uwe Kolitsch

Offline heli

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Re: Lapis kontra Internet
« Antwort #50 am: 16 Feb 07, 19:28 »
Hallo,
ich beziehe mich auf deinen Kommentar vor 12. d. M.
Da hast du folgendes angemerkt: "Habe heute das Lapis bekommen und mich auch sehr über den Kommentar von Christian Weise gewundert (ich weiß nicht, ob das mit Stefan Weiß - der sicher anderer Meinung ist - vor der Drucksetzung besprochen war). Keine Ahnung, was die Hintergründe sind."
Da sich er Text nun an prominenter Stelle auf der Homepage von LAPIS befindet, ist kaum anzuzweifeln, dass diese Aussage von Weise auch die Zustimmung von Weiß hat.

Offline Ralf

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Re: Lapis kontra Internet
« Antwort #51 am: 16 Feb 07, 19:30 »
Je länger ich darüber nachdenke............

fällt mir auf, dass damit ja nicht nur das Forum an sich gemeint ist, sondern generell alle die sich hier tummeln.

Dies hat meinen Entscheidungsfindungsprozess - kündigen oder nicht - entscheidend beeinflusst. Also kommt nun noch ein Leserbrief und gleich hinterher die Kündigung. So viel Geld für so wenig - für mich - brauchbare Informationen und dann auch noch hochnäsig breitschlagen lassen. Nö !

Gruß
Ralf

Offline Tobi

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Re: Lapis kontra Internet
« Antwort #52 am: 16 Feb 07, 20:10 »
Ich selber bin ja kein LAPIS-Abonnent, aber ich denke, dass das die einzig richtige Reaktion ist: Wenn möglichst viele erst einen entsprechenden Leserbrief schreiben und dann das Abo kündigen. Wenn das genug Leute tun, werden die Verfasser dieses Pamphlets sich in den Allerwertesten beißen und sich vielleicht überlegen, ob sie beim nächsten Mal nicht einen gemäßigteren Ton anschlagen...

Offline Goldi85

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Re: Lapis kontra Internet
« Antwort #53 am: 16 Feb 07, 20:29 »
Ich weiss nicht, gleich das Abo kündigen...? Ich lese das Heft ja jetzt auch schon seit ca. 10 Jahren und so eine Stellungnahme ist wirklich mehr als unseriös, aber so lange die Artikel nicht gleichzeitig schlechter werden, hab ich da immer noch was ich suche: einfach ein Heft in Papierform, das (zumindest meistens) einen guten Überblick über die einzelnen Fundstellen/Mineralien von dort zeigt, und das nicht zu wissenschaftlich. Man sollte da allerdings mal nachfragen, wie es zu so einer Entgleisung und um eine Richtigstellung bitten.

Offline Bergmeister

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Re: Lapis kontra Internet
« Antwort #54 am: 16 Feb 07, 21:29 »
@Stefan

"Für alle die sich an "gutem Journalismus"   erfreuen kann ich nur raten einen Blick zu riskieren. Lesen kündigen und gut ..."

Ziehmlich starker Tobak! Wenn Du für dich entschieden hast das Abo zu kündigen dann ist das Deine private Angelegenheit. Hier in diesem Zusammenhang offiziell zum Boykott aufzurufen überspannt den Bogen.

@Leserbriefschreiber und Kündiger

Ihr solltet Euch lieber mal den echten Problemen der Gesellschaft widmen und zum Beispiel für soziale Gerechtigkeit auf die Straße gehen.

Bergmeister

Offline Tobi

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Re: Lapis kontra Internet
« Antwort #55 am: 16 Feb 07, 21:51 »
Äääh, niemand hier hat behauptet, dass es keine "echten" Probleme in der Gesellschaft gäbe. Aber warum sollte man hier nicht zu einem Boykott aufrufen? Das kann jeder machen, wie er will. Und das, was LAPIS da abgezogen hat, ist für viele Leute beleidigend und diffamierend. Und weil du von "starkem Tobak" sprichst: Ist dieser Text von LAPIS nicht auch starker Tobak...?

Offline smoeller

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Re: Lapis kontra Internet
« Antwort #56 am: 16 Feb 07, 22:50 »
Hallo,

Muss doch noch mal kurz was dazu schreiben:

Bin immer noch erschüttert über diesen Brandbrief der Lapis-Redaktion. Wie so viele, die hier aktiv am Lexikon und Forum mitarbeiten.

Es handelt sich um reines Angstbeißen der Verlierer.


Zeitschriften laufen die Leser weg? Warum wohl?

Ganz einfach: Nicht jeder kann sich ausschließlich an Hochglanz-Artikeln über seltene Mineralien erfreuen, die in den entlegensten Winkeln Chinas gefunden wurden. Viele Sammler haben, sei es aus Interessenlage oder aber-wie so oft- aus rein finanziellen Gründen, für ein bestimmtes Sammelgebiet entschieden. Eine Zeitschrift, die zunehmend diese Leserschaft ignoriert, indem sie Artikel zu lokal bedeutsamen Funden ablehnt (ich verweise nur auf die Diskussionen zu Vorwerk Zinna oder die Gorceixitfunde im Mainzer Raum von McSchuerf), braucht sich über Verluste nicht zu wundern. Ich für meinen Teil lese zwar auch gern die Artikel in der Mineralien-Welt, die nichts mit meinem Sammelgebiet zu tun haben, aber dennoch frage ich mich des öfteren, ob es noch Sinn macht, eine Zeitschrift zu abonnieren, die mir eigentlich auf meinen Spezialgebieten nichts neues vermittelt. Wenn dann auch noch Artikel zu Neufunden, die der ganze Stolz des Sammlers sind, lapidar als uninteressant abgetan werden (siehe oben genannte Diskussionen), ist das sicher ein Grund, von den Zeitschriften Abstand zu nehmen. 

Im Internet bekomme ich Infos oftmals viel frischer und vor allem direkter.

* Zu der Behauptung, die Artikel im Internet seien schlecht recherchiert:

ES gibt sicher immer auch negative Beispiele, aber ich denke, dass ich hier wohl für viele Mitglieder des Mineralienatlas spreche, wenn ich einmal den Personen ein Lob ausspreche, die viele Tage über Büchern und vor dem Bildschirm verbracht haben, um hier Artikel zu verfassen, die weder schlecht recherchiert noch fehlerhaft noch ohne Literaturhinweise und Quellenangaben sind. Ich möchte hier nur einmal die Mineralienportraits nennen und Collector und Stefan ein dickes Lob für die Qualität aussprechen.

Einiges zu meinen Artikeln, falls hier mal einer von Lapis mitliest: Nahezu alle von mir beschriebenen Einzelfundstellen sind auch von mir selbst besucht worden. Daher kann ich mir ein Bild von den Fundstellen machen und kenne die dortige Situation. Es geht mir nicht um historische Fundstellen, sondern solche, an denen aktuell noch Funde möglich sind. Also solche, die Ihnen nicht interessant genug erscheinen. Die Recherche zu den Fundstellen umfasste die Lektüre mehrerer, teilweise über 800 Seiten umfassender Nachschlagewerke über Bergbau, Mineralogie und Landesgeschichte. Dann einev Wochenlange Eintragung der Fundpunkte in Karten und dann oftmals mehrere Geländeaufenthalte. Alles in allem meist monatelange Vorarbeiten, Dann saß ich oftmals noch einmal Tage an der abschließenden Fassung als Bericht.
Deswegen spreche ich mit Sicherheit für alle diejenigen, die hier Artikelo für das Lexikon verfassen, wenn ich sage: Es ist einfach beschämend, wenn man hier von einer Zeitschrift bezichtigt wird, schlecht recherchiert zu haben.

Vielleicht sollte man die Lapis-Redaktion dazu auffordern, eine Gegendarstellung zu bringen.

* Zu den Foren: Es ist sicherlich auch immer etwas Mist dabei, aber das ist bei einer öffentlichen Diskussion immer so. Und: Wegen Ihnen müssen wir uns jetzt noch mehr mit sinnlosem Mist befassen. Könnte mir jedenfalls was besseres vorstellen, als 1 Stunde hier Darstellungen zu tippen, aber das muss gesagt werden.

Dafür wird hier aber auch sinnvolles geboten: Nicht nur wenige Belanglose Infos, wie Sie uns das unterstellen, nein hier wird Sammlern geholfen, die Fragen und Probleme haben. Umd das kostenlos, schnell und von kompetenter Seite (meistens zumindest). Sie haben wohl Angst, dass bald niemand mehr Ihre Kleinanzeigen nutzt, Ihre Bestimmungshilfe usw.  Wer will schon mehrere Ausgaben abwarten, bis seine Anzeige endlich erscheint, wenn er am selben Tag noch Zuschriften potentieller Interessenten haben kann?

Es ist halt einfach ein Wandel. Wer konservativ bleibt, geht halt unter. Vielleicht sollte die liebe Lapis-Redaktion endlich mal darüber nachdenken, mehr Angebote im Internet bereitzustellen? Meinetwegen mit einer Zugangsbeschränkung auf Abonnenten. Dort kann dann jeder Abonnent seine Kleinanzeigen posten und so weiter. Dort könnten dann auch interessante Artikel Platz finden, die in der Zeitschrift nicht gedruckt würden. Dann noch ein Hilfsforum. Und dann sind wir schon auf dem Gebiet des Mineralienatlas. Wenn Lapis uns auf unserem Gebiet schlagen will, können wir uns Gedanken machen, aber so sind wir in jedem Fall stärker.

Glück Auf!

ein sehr verärgerter Smoeller


Offline Ralf

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Re: Lapis kontra Internet
« Antwort #57 am: 17 Feb 07, 06:35 »
@Stefan

"Für alle die sich an "gutem Journalismus"   erfreuen kann ich nur raten einen Blick zu riskieren. Lesen kündigen und gut ..."

Ziehmlich starker Tobak! Wenn Du für dich entschieden hast das Abo zu kündigen dann ist das Deine private Angelegenheit. Hier in diesem Zusammenhang offiziell zum Boykott aufzurufen überspannt den Bogen.

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Ihr solltet Euch lieber mal den echten Problemen der Gesellschaft widmen und zum Beispiel für soziale Gerechtigkeit auf die Straße gehen.

Bergmeister

Lieber Bergmeister,

leider habe ich werder die Zeit, noch die Lust, mich irgendwo mit Plakaten auf die Straße zu stellen. Ich hab in meinem Leben immer sehen müssen, wo ich blieb und das wird auch so bleiben. Und für mich und viele, viele andere wirklich hart arbeitende Menschen geht auch keiner auf die Straße.

Allerdings sehe ich nicht im geringsten ein, warum ich so ein Verhalten ( von der Lapis Redaktion ) tolerieren soll. Lapis ist ein Produkt, welches den Gesetzen der freien Marktwirtschaft unterliegt. Vor fast 20 Jahren habe ich Lapis und später Extra Lapis abonniert. Streng genommen hätte ich das gar nicht tun dürfen, denn für meine Interessen ist dort sehr wenig Information enthalten ( Eifel und Achate ). Aber wie so oft siegt die Macht der Gewohnheit und so lässt man´s halt laufen. Im übrigen gleube ich, das eine große Zahl der langjährigen Abonnenten dieser Gewohnheit folgen und Lapis, würden sie heute vor die Wahl gestellt, nicht noch einmal abonnieren würden.
Ein solches Pamphlet wie in der letzten Ausgabe vereinfacht allerdings die Trennung erheblich.
Mir bleibt ja noch die Mineralienwelt, die für meine Interessen wesentlich mehr hergibt, und die Möglichkeit einzelne Hefte später auf Börsen ( gebraucht und wesentlich billiger ) nachzukaufen.

Des weiteren rufe ich auch nicht andere dazu auf, ihr Abo zu kündigen oder Leserbriefe zu schreiben. Das kann doch wohl jeder für sich selbst entscheiden. Im Rahmen dieser öffentlichen Diskussion halte ich es allerdings auch nicht für verwerflich, meine Meinung und meine Schlußfolgerungen hier zu beschreiben.

Das Schreiben ist übrigens raus und ich erwarte eigentlich keine Reaktion darauf. Sollte doch eine kommen, werd ich´s hier posten.

Ralf

Offline grauerstar

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Re: Lapis kontra Internet
« Antwort #58 am: 17 Feb 07, 08:28 »
Ich sehe das mit den Lapis Artikeln etwas anders. Ich möchte das gern am Beispiel des Erzgebirges erklären. Vorweg, ich komme aus Sachsen. Deshalb habe ich mich auf Mineralien aus Sachsen spezialisiert.

Stellt euch vor, man ist Anfänger in Sachen Mineraliensammeln, vielleicht noch Schüler oder Student. Was wird man zunächst sammeln? Was gefällt, dann was man noch selbst finden kann und etwas später vielleicht das was man sich leisten kann. Und genau da fängt das Problem an. Es gibt massenhaft Material aus dem Erzgebirge, auch Gutes. Man kommt nur sehr schwer ran. Die älteren Sammler sitzen auf den guten Stufen und geben diese, wenn überhaupt nur zu Fantasiepreisen ab. Also Jungsammler wird man so oft von der Qualität ausgeschlossen. Es ging mir selbst oft so. Und man kommt ins Grübeln. Warum soll ich für einen abgebrochenen Quarz aus dem Erzgebirge einen zweistelligen Betrag ausgeben, wenn auch Afrika, Asien, Rumänien für das selbe Geld attraktive Stufen zu haben sind? Und wer wünscht sich nicht eine Sammlung, die man auch herzeigen kann? Ich schon!

Ich hatte Glück, ein Freund „nahm mich an die Hand“, er gab schöne Stücke für schmales Geld ab, unterstützte mich und hielt mich so bei der Stange in Sachen Erzgebirgsmineralien. Dafür bin ich dankbar. Wenn ich mir überlege, dass ich bei einigen, wenigen Sammlern nicht einmal die guten Tauschobjekte sehen durfte (Student, hat eh kein Geld), wird mir immer noch schlecht! Dabei hatten die keinen Schimmer von meiner finanziellen Situation.

Okay, zurück zum Thema: Schaut euch auf den Börsen mal um, das meiste und beste Angebot kommt eben nicht aus regionalen Fundstellen sondern von weiter her. Und genug Leute kaufen! Und genau diese Leute wünschen sich auch Infos aus diesen Regionen. Warum soll Lapis diese Nachfrage nicht bedienen? Sicher, einige Artikel sind hart an der Grenze dessen, was interessiert. Aber man kann es eben nicht allen recht machen. Ich werde Lapis auch weiterhin die Treue halten, die Zeitschrift hat mich bisher NIE grob enttäuscht.

Just my two cents,
Robert

Offline TT-PP

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Re: Lapis kontra Internet
« Antwort #59 am: 17 Feb 07, 08:38 »
Hallo zusammen,

vorweg einmal:
Ich finde diesen Kommentar genauso unverscämt wie ihr. Das sollte man sich als, soweit ich weiß, führendes Mineralienmagazin nicht leisten.

Ich verstehe jedoch nicht ganz, was diese Kommentare mit dem Thema zu tun haben:

Vor fast 20 Jahren habe ich Lapis und später Extra Lapis abonniert. Streng genommen hätte ich das gar nicht tun dürfen, denn für meine Interessen ist dort sehr wenig Information enthalten ( Eifel und Achate ). Aber wie so oft siegt die Macht der Gewohnheit und so lässt man´s halt laufen.

Willst du damit sagen, dass du es aus reiner Güte abboniert hast?

Natürlich kann mans sich jetzt überlegen ob die Lapis nicht mehr abboniert, aber wers tut, obwohl nichts interessantesw für ihn drinnen steht...... ::)

Gruß
peter paul
« Letzte Änderung: 17 Feb 07, 08:48 von slugslayer »

 

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