Hallo Findus,
diese Werkstattpresse aus Deinem Link - na ja.
Zuerst muß sichergestellt sein, daß sich die Druckstange oben im Zylinder nicht drehen kann, sonst treffen die Keile nicht - oder nicht lange.
Wenn die Keile nicht sauber gegenüber stehen gibt es Kraftverlust und die Druckstange könnte sich verbiegen.
Dann kommt die Frage, welche Art und Größe von Brocken zerkleinert werden soll und wie die Keile aussehen.
Vielleicht reichen 12 Tonnen gar nicht aus.
Meine Variante:
Hab mir vor mehr als 20 Jahren 2 Schraubstöcke gekauft, einen kleineren für Micros und Kleinstufen und einen großen zum Vorformatieren.
Aus beiden Schraubstöcken hab ich die eingeschraubten Haltebacken (meist gerillt) entfernt und gegen Marke Eigenbau ersetzt. Diese bestehen aus einfachem Flachstahl,
auf den mittig je ein Stück Dreikant-Feile hochkant aufgeschweisst ist. Knackbacken einsetzen, Keile (Dreikant-Feile) gegeneinander ausrichten, anschrauben - fertig- und jederzeit nachschleifbar.
Mit etwas Kraftaufwand und/oder einem Verlängerungsrohr hab ich für meinen Bedarf noch jeden Brocken geknackt. (Wenn absolut zu groß oder zu hart kommt die Steinsäge dran

).
Der Nachteil: Du brauchst einen stabilen Tisch und bei großen Brocken in Serienzerkleinerung kann sich Schweiß auf der Stirn bilden

.
Gruß Thomas