Arbeitsmittel / Means for work > Schneiden, Spalten, Schleifen, Polieren / Cutting, Grinding, Polishing

Steinknacke

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pseudonym:
Das Ding ist ideal ,zumal bei dem Preis , einfach mal zum Schmied gehen der macht dir passenden Keile ,den oberen würde ich in form eines Dachkantprismas machen mit einer Bohrung entsprechend dem Durchmesser von dem Stempel welcher von oben drückt .

Dann seitlich ein Schraube zum arretieren rein ,M 10 oder so .

Als unteren Keil einfach ein ebensolches Prisma welches dann einfach lose auf die schwarzen Metallplatten gelegt wird - und fertig !

Das beste drann ist : wenn du den Keil entfernst kannst du die Presse noch zum Auto reparieren verwenden !

Thomas Schönwälder:
Hallo Findus,

diese Werkstattpresse aus Deinem Link - na ja.
Zuerst muß sichergestellt sein, daß sich die Druckstange oben im Zylinder nicht drehen kann, sonst treffen die Keile nicht - oder nicht lange.
Wenn die Keile nicht sauber gegenüber stehen gibt es Kraftverlust und die Druckstange könnte sich verbiegen.
Dann kommt die Frage, welche Art und Größe von Brocken zerkleinert werden soll und wie die Keile aussehen.
Vielleicht reichen 12 Tonnen gar nicht aus.
Meine Variante:
Hab mir vor mehr als 20 Jahren 2 Schraubstöcke gekauft, einen kleineren für Micros und Kleinstufen und einen großen zum Vorformatieren.
Aus beiden Schraubstöcken hab ich die eingeschraubten Haltebacken (meist gerillt) entfernt und gegen Marke Eigenbau ersetzt. Diese bestehen aus einfachem Flachstahl,
auf den mittig je ein Stück Dreikant-Feile hochkant aufgeschweisst ist. Knackbacken einsetzen, Keile (Dreikant-Feile) gegeneinander ausrichten, anschrauben - fertig- und jederzeit nachschleifbar.
Mit etwas Kraftaufwand und/oder einem Verlängerungsrohr hab ich für meinen Bedarf noch jeden Brocken geknackt. (Wenn absolut zu groß oder zu hart kommt die Steinsäge dran  ;D).
Der Nachteil: Du brauchst einen stabilen Tisch und bei großen Brocken in Serienzerkleinerung kann sich Schweiß auf der Stirn bilden  ;).

Gruß Thomas

Findus:
Hallo Thomas,
selbstverständlich ist diese Werkstattpresse nicht für Mineraliensammler konzipiert worden, aber es geht mir darum, dass jemand, der nicht gerade zwei linke Daumen hat, dazu noch die Möglichkeit, kleinere Schlosserarbeiten selbst zu erledigen (Löcher bohren, Gewinde schneiden, sägen, feilen etc.) hier durchaus eine gute Ausgangsposition hat, sich ohne allzugrossen Aufwand eine brauchbare Steinknacke für rel. günstiges Geld selbst zu bauen. Der meines Erachtens sehr grosse Vorteil hierbei ist der, dass der Zylinder oberhalb des Geschehens ist, also so gut wie keinen Steinstaub abbekommt! Die Meissel kann man ohne grösseres Federlesen gegen Verdrehen sichern. Die Meissel an meiner Knacke, die übrigens 20 Tonnen bringt, sind auf 15er gehärtete Stahlbolzen gesteckt und mit je zwei 6er Schrauben gegen Verdrehen gesichert, was bisher problemlos funktioniert.
Wenn ich mich daran erinnere, was meine grosse Knacke gekostet hat (Eigenbau), der Preis lag alles in allem bei etwa 450 DM, - darin enthalten waren allerdings noch Lohnkosten für vier 50er Bohrungen in 10 cm dickem Stahl - hätte ich heute sicher eine solche Presse wie in dem Link gekauft und sie meinen Vorstellungen entsprechend umgebaut.
Die 12 Tonnen Druck reichen allemal, bei grösseren  Brocken sollte man ohnehin evtl. an sägen oder flexen denken, um eine gewünschte Bruchrichtung festzulegen.

Grüsse,
Bernd  ;)

Kilo:
Hallo,

das mit dem Schraubstock habe ich auch mal eine Zeitlang probiert. Mit Clara-Material gings noch ganz gut, Calcit hat er auch noch verdaut, aber Quarzbrocken haben dann dazu geführt, dass die in die Haltebacken geschraubten Eisenteile sich nach oben gebogen haben - schon ging der Druck nicht mehr dahin, wo er wirken sollte.
Problemlösung: Kniehebelpresse von Zuber gekauft, später dann die MP5. Hab beide heute nach 24 bzw. 11 Jahren noch. Die Investition hat sich gelohnt.
Gruß Kilo

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