Guck mal was Wiki dazu sagt:
Tintenfraß
"Tintenfraß heißt die durch die getrocknete Schreibflüssigkeit (Tinte) entstehende Zersetzung des Beschreibstoffes (Papier).
Besonders bekannt ist der Tintenfraß durch Beschädigung der Notenblätter Johann Sebastian Bachs. Vom Tintenfraß geschädigte Papiere sind vor allem durch die ab dem 3. Jahrhundert v. Chr. verbreitete Eisengallustinte entstanden, wie sie auch Bach benutzte.
Das Sulfat-Ion der Eisengallustinte reagiert dabei über Jahrhunderte mit den Luftinhaltsstoffen (vor allem Wasser), wobei Schwefelsäure entsteht, welches die Papierfasern angreift, das Papier damit an Festigkeit verliert und im schlimmsten Fall vollkommen zerbröselt.
Ein Restaurierungsverfahren ist das Papierspaltverfahren"

Quelle:
www.wikipedia.de Oder hier
"Säure im Papier ist ein bekanntes Problem der modernen Bibliotheken.
Seit Beginn des 19.Jahrhunderts wurden zum Verleimen von Papier Harzsäuren und Alaune (Aluminiumsulfat) verwendet. Die Alaunbehandlung stellt zunächst ein neutrales Papier her. Allerdings befinden sich dann darin sowohl ungebundene- als auch freie SO4 -Ionen darin. Kommt nun Wasser hinzu (z.B. durch Luftfeuchtigkeit), so bildet sich schädliche Schwefelsäure. "
Und zu wie viel % besteht die Luft du einatmest aus Wasser: von 0,1 - 4% -> was die Sache nur noch verschärft ist, dass je wärmer es ist, die Luft mehr Wasser aufnehmen kann.
oder wenn du´s ganz genau haben willst:
" Al2(SO4)3 + 6H2O g 2Al(OH)3 + H2SO4 und SO42- + 2H+g H2SO4
Die Folge: das Papier zersetzt sich."
Quelle:
http://www.graufell.de/briefschaeden.htmUnd das kommt noch dazu:
Säurefraß
"Die Schädigung des Papiers erfolgt durch Schwefelsäure (H3SO4), die auf mehreren Wegen in das Papier gelangen kann: Zum einen durch die Zersetzung von Aluminiumsulfat, das während der Papierherstellung als Leimungshilfe und Flockungsmittel zugegeben wurde, zum anderen durch den Zerfall von Eisengallustinte im Tintenfraß, und schließlich durch den Eintrag und anschließende Umsetzung von Schwefeldioxid aus der allgemeinen Luftverschmutzung. Die Schwefelsäure zerfrißt die Molekülketten der Zellulose und damit die Grundlage des filzigen Fasergeflechtes des Papiers. Es wird daraufhin meist vom Rand her, wo Atmosphäre und Luftfeuchtigkeit einwirken, zunächst braun und spröde, schließlich brüchig, bis es im Extremfall staubfein zerfällt. In fortgeschrittenen Stadien ist meistens nur noch eine Transferierung in Ersatzmedien (Verfilmung, Digitalisierung) möglich, zu Beginn der Schädigung greifen die verschiedenen Verfahren der Entsäuerung und der Papierspaltung. "
Quelle:
http://www.bestandserhaltungsglossar.de/globe-glossar.html#S> also gibt es noch andere Faktoren H3SO4 in der Luft
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