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Autor Thema: Konservierung von Pflanzenfossilien in Tertiärtonen  (Gelesen 3421 mal)

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Offline Geomaxx

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Hallo Präparationsgemeinde
wer von Euch kann Tipps zur Konservierung von Pflanzenabdrücken (Blätter, z.T. mit feinem Limonitanflug und z.T. kohliger Restsubstanz, sowie Fruktifikationen) in halbfesten Schluffsteinen und schluffigen Tonsteinen der Oberen Süßwassermolasse geben ? Da das ganze eine "Notgrabung" aus einem Baugrubenaushub war, blieb nicht einmal Zeit, die Blätterlagen vor Ort zu stabilisieren, nur rein in die Kiste und ab nach Hause.
Die Blättertone sind bereichsweise stückig zerschert. Weiß jemand Rat, wie die Pflanzenabdrücke am Idealsten zu konservieren sind ? Gibt es für die schnelle Vor-Ort-Arbeit Möglichkeiten, für die Konservierung schon vorzuarbeiten, auch wenn's extrem schnell gehen muß ? (Gipsen ?, Kaltleim-Stabilisierung dauert zu lange, oder ?)
Glück Auf !
GEOMAXX

Offline CARCHARIAS

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Re: Konservierung von Pflanzenfossilien in Tertiärtonen
« Antwort #1 am: 18 Feb 07, 18:18 »
Moin :)
Versuch`s ma mit Mowilith. 
Ich härte damit alle meine Faziesstücke.
Gruß Carcharias ;)

Offline Geomaxx

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Re: Konservierung von Pflanzenfossilien in Tertiärtonen
« Antwort #2 am: 19 Feb 07, 18:20 »
Hi Carcharias
ist bei Kremer bestellt, bingo
scheint also doch nichts anderes übrigzubleiben, als Kunstharzimprägnation.
Hast Du Erfahrung, bei welchem (Rest)-Wassergehalt die schluffigen Tone das Kunstharz am besten aufnehmen? Hilft es da, die Oberfläche vor der Behandlung etwas vorzutrocknen, z.B. mit Fön?
Merci und Glück Auf !

Offline viennafossil

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Re: Konservierung von Pflanzenfossilien in Tertiärtonen
« Antwort #3 am: 20 Feb 07, 10:38 »
Hallo zusammen,
ich trag nur kurz meine Erfahrungen zu Mowilith bei:
bei tonigen Stücken mit hohem Restwassergehalt habe ich immer eine matte bis undurchsichtige Oberfläche erhalten. Das Kunstharzhütchen kann man dann zwar wegpräparieren aber optimal für die Verwendung im Gelände ist es meier Meinung nach nicht. Wenn das Matrerial trocken ist dann super. Also vielleicht Fön.
Wenn es nicht allzu schnell gehen muß verwende ich bei feuchtem Material lieber handelsüblichen Tiefengrund auf Acrylbasis, der ist wasserlöslich und sorgt für gute Stabilität. Nachteil: langsame Trocknung. Hilft manchmal, wenn man vosichtig mit einer Lötlampe nachtrockent, dann geht es flott. Auch im Gelände. Vorsicht: nicht zu heftig-Schwundrisse!!

Grüße Johannes

Offline CARCHARIAS

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Re: Konservierung von Pflanzenfossilien in Tertiärtonen
« Antwort #4 am: 20 Feb 07, 18:41 »
Ich schliess mich ma Johannes an.
Mit Pflanzenfossilien hab ich auch nich so viel am Hut und meistens härte ich Sand da is es auch kein Problem den nass mit Mowilith zu tränken.
Hab bis jetzt nur ein stück aus Ton damit gehärtet sieht ganz nett aus.
Noch n kleiner Tipp: Mach die Mischung nich zu fett sonst glänzt es zu viel.
Gruß Carcharias ;)

Offline Geomaxx

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Re: Konservierung von Pflanzenfossilien in Tertiärtonen
« Antwort #5 am: 20 Feb 07, 21:55 »
Hi Ihr beiden Konservationsprofis
herzlichen Dank für Eure Tips, ich hoffe, daß sich die Blätter damit in Griff kriegen lassen ! Werde mal ein paar Tests mit unterschiedlichen Trocknungsmethoden und Restfeuchtegehalten fahren, es ist noch genug Material zum Testen da (vieles schlummert momentan noch in Folie eingeschweißt)
Gruß und Glück Auf !
GEOMAXX

Offline CARCHARIAS

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Re: Konservierung von Pflanzenfossilien in Tertiärtonen
« Antwort #6 am: 21 Feb 07, 10:16 »
Wenns klappt würd ich gern n paar Bilder davon sehen.
Gruß Carcharias :)

Offline Geomaxx

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Re: Konservierung von Pflanzenfossilien in Tertiärtonen
« Antwort #7 am: 21 Feb 07, 15:52 »
werde mich bemühen !

 

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