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muss das so sein ?
aca:
Hallo,
schwieriges Thema.
So ein Streit kann einem schon den ganzen Tag verderben.
Selbst wenn man nur unbeteiligt mitliest, ist das ätzend.
Schon deshalb habe ich einen echten Horror davor, Leuten auf den Schlips zu treten,
ist mir aber auch schon gelungen.
Was ich bisher daraus gelernt habe:
man kann nur über seine eigenen Motive reden.
Die Motive anderer kennt man nicht und sie sind tabu.
Selbst wenn alles scheinbar "offensichtlich" ist, kann man das nicht diskutieren,
vor allem nicht in einem Internet-Forum:
"The computer can't tell you the emotional story. It can give you the exact
mathematical design, but what's missing is the eyebrows."
- Frank Zappa
Der andere kann sich in einem Forum sowieso fast immer "rausreden",
und sachlich kommt man so nicht weiter.
Das Wissen um die Motive des Gegenüber kann man natürlich in sein eigenes taktisches Kalkül zur Gesprächsführung einfließen lassen. Aber thematisieren darf man die Motive nur, wenn der andere seine eigenen Motive selbst nennt.
Sonst hat man verloren. Der klassische Ehestreit fängt ja so an "Schatz, das machst Du nur, weil..."
Einzige Ausnahme, die mir so einfällt: man will drohenden Schaden von anderen abwenden. M.a.W. jemand ist ein A******ch und verspricht anderen das Blaue vom Himmel. Dann sollte man vielleicht mal dezent und juristisch einwandfrei darauf hinweisen, daß der andere ein A******ch ist. ;D
Und damit sich auch wegen diesem Posting keiner blöd angemacht fühlt:
sorry für den vielleicht lehrmeisterlichen Tonfall ;)
Man kann schon paranoid werden. :-\
Gruss
Amir
Bernd G:
ja genau so ist es, man bekommt infos zu was und nimmt an das diese stimmen.
will anderen weiter helfen und gibt diese weiter .
nicht bedacht das man da jemanden auf den schlips tritt.
klar ich gebe auch sammlern infos über fundstellen,kläre aber vorher ab in wie weit man diese stellen weiter gibt, das sind aber keine schon sehr bekannten vorkommen,also vorkommen die ja jeder so wie so kennt.
meist abgelegen im gelände oder so.da geht es ja auch darum das man die sammler kennt wie sie sich im geläne verhalten.
aber bei einer gut bekannten stelle meine ich ist das schon anders.
jeder weiß wo es ist und was es gibt,mal mehr mal weniger,wenns mehr gibt kann man sich eine genehmigung holen und versuchen was zu finden.
wenn es aber was gibt und man versucht leute absichtlich fern zu halten finde ich das eben nicht gut.
natürlich muß keiner infos geben,wäre aber schön.
aber wenn man welche gibt dann sollte man auch dazu stehen und die feude teilen am finden.
gruß bernd
aca:
Hallo,
--- Zitat von: Bernd G. am 19 Feb 07, 13:47 ---wenn es aber was gibt und man versucht leute absichtlich fern zu halten finde ich das eben nicht gut.
natürlich muß keiner infos geben,wäre aber schön.
aber wenn man welche gibt dann sollte man auch dazu stehen und die feude teilen am finden.
--- Ende Zitat ---
Wenn man versucht, die Leute fernzuhalten, ist das tatsächlich unmöglich.
Schliesslich gehört einem die Fundstelle ja nicht.
Ob man die Fundstellen immer mitteilen muss, ist eine andere Sache.
Mal ein positives Beispiel für Mitteilsamkeit:
Mich hat mal jemand, der berufsmässig Mineralien sucht, auf mein vorsichtiges Fragen zur Wettersituation und zum Deponieren von Werkzeug etc. einfach eingeladen, bei ihm im Zelt an Ort und Stelle zu übernachten.
Kein bißchen Futterneid, obwohl es bei ihm tatsächlich ums Geldverdienen geht, nur Hilfsbereitschaft.
Hmm, und da haben wir es wieder, ist gleichzeitig ein schönes Beispiel für das Dilemma, in dem man bei Fundstellenangaben stecken kann:
Jetzt würde natürlich jeder gerne wissen, wer und wo.
Ich komme an die Stelle vielleicht noch 2 mal im Leben hin und es ist mir persönlich völlig wurscht,
ob da im nächsten Sommer busladungsweise Sammler "einfallen" (solange sie ihren Müll wieder mitnehmen).
Aber wenn ich jetzt den Namen nenne, dann bin ich schuld, wenn bei dem Mann die Leute die Türen einrennen.
Und das wäre mir tatsächlich sehr unangenehm.
Ich habe ja auch keine Einwilligung zur Nennung seines Namens.
Das ginge sogar so weit, dass, wenn jemand den Namen erraten würde und dann im Forum
fragt "das war der Alois Dimpflmoser, gelle?", dann würde ich antworten, "nein, falsch, völlig daneben".
Obwohl ich verstehe, daß es jemand interessiert, und obwohl ich wirklich hoffe, daß andere
genauso viel Glück haben wie ich und auch eingeladen werden.
Bei dem Fragesteller hätte ich dann natürlich kein Stein im Brett, logo, der würde denken "dieses A**..." ::)
Da muss ich dann halt durch. :-\
(die Fundstelle würde ich natürlich nennen, nur nicht jetzt in diesem Thread, sonst ist gleich alles klar und bei dem Mann klingelt das Telefon)
Gruss
Amir
Goldi85:
Hallo,
das mit den Fundstelleninfos weitergeben, ist natürlich schon (leider) so eine Sache heute. Da macht man einen guten Fund, gibt die genaue Stelle raus und nen Tag später sind da 100 Mann am werken. Man muss sich schon genau überlegen ob man Infos weitergibt oder nicht. Daher find ich auch die Idee gut, Fundstellenführungen anzubieten. Aber wenn dann einer konsequent versucht, die rausgabe von Fundstelleninfos zu vermeiden, versucht, die Leute fern zu halten und dann noch zu kommerziellen Zwecken (siehe Thema Waldhambach)... ne. Da hört das Verständnis bei mir auf. Diese Spezies gibt es doch schon seit Urzeiten, schon immer wird versucht Geld zu machen und scheinbar gibts noch Leute, die glauben, dass es auf die Weise funktioniert... Und wie der Bernd schon meint, irgendwo soll das Hobby doch Spaß machen. Wenn es nur noch um Rivalität geht, dann machts doch einfach keinen Sinn mehr. Es gibt doch schon wirklich genügend Unannehmlichkeiten, die einem das Hobby schwer machen. Ich finde, man sollte da einfach allgemein die Streitigkeiten und den ganzen Futterneid beiseite legen, irgendwo ist das doch nur noch primitiv.
Bernd G:
naja schaun wir mal, hoffe es wird mal besser . gruß bernd
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