Fossilien / Fossils / Fósiles > Sonstige Lokationen u. Themen / Other Locations a. Themes

Tempskya

<< < (5/17) > >>

Lausitz:
Hallo Andreas, danke für die anerkennenden worte. Mal ne kleine frage: wo bekommt man denn so eine amerikanische tempskya her. Ich bin zwar nicht so häufig auf börsen aber bei denen wo ich war habe ich soetwas nicht gesehen. Wenn man von den nicht so attraktiven tschechischen mal absieht.
Gruß aus Brieske

Psaronius:
Hallo Bernd,
hatte mein obiges Stück ursprünglich auch nicht als Tempskya angesprochen, und bin heute noch skeptisch, da auch andere Farne solche Luftwurzeln aufweisen, - aber in der einen Publikation (siehe Googel) ist ein fast identisches Stück abgebildet... Übrigens ist das von Dir gezeigte Exemplar wirklich recht ähnlich !
Gruß
Psaronius

PS: Würde zwar gern einige Repros aus der amerikanischen Literatur hier reinstellen, weiß aber, dass das dann gleich "aus urheberrechtlichen Gründen" von den "Aufsehern" gelöscht wird...

Lausitz:
Ist ne ähnlichkeit zu deinem stück da, auch meine meinung. Schau mal, das ist jetzt das gesamte stück,von dem oben nur ein detail zu sehen ist,und das ist keine tempskya. Es sind die gleichen wurzelstrukturen wie sie dein stück zeigt. ich denke mal dein stück ist ein rest von einer anderen art.

Sargentodoxa:
Hi Psaronius. Klar N-Tschechin hab  ich nicht vergessen. Bin auch der Meinung die Elbefunde kommen von dort. Man darf aber nicht nach Farbe, Erhaltungszustand usw. gehen, denn dann sehen sie anders aus. Aber ich ( oder wir ) kennen nur Sachen von 2-3 Orte aus Tschechien.  Sind unsere Funde nur von da oder von längst abgetragenen Gebieten. bzw. der heutigen Beobachtung nicht ohne weiteres zuänglich. Sind unsere Funde sekundär " nachverkieselt" zumindest nachgefärbt.  Verkieselung während des Transport usw.
Ich könnte noch viele Probleme aufzählen, die ich mal nachgeganngen bin, aber bevor ich mir die Kugel gebe, man kommt irgendwann mit den Bruchstücken nicht weiter. z.B. Dünnschliffe -ich war der Meinung die Lausitzer sind dafür geeignet.  War ein Reinfall ! Also nimmt sich niemand dieser Sachen an.
Wurzelmantelbruchstücke, das nächste Problem. DABER 1996 - Feddes Repertorium 107 - beschreibt den Kreidefarn Rizodendron oppoliense und geht da auf das Problem der diarchen Farnwurzeln ein und schreibt,das sich beide Farne nur an Lufwurzeln nicht unterscheiden lassen. Es gibt noch weitere Literaturhinweise diesbezügich.
Kann es aber auch nur verschiedene Erhaltungszustände bzw. aus verschiedenen Ebenen der Pflanze sein. War Tempskya unten " wilddurcheinandergewachsen" und weiter oben geordnet.
Sollte auch mal der von Lausitz gezeigte Farn bestimmt werden hilft er mir ( uns ) nicht weiter , denn Bruchstücke ohne Stelen, sei es viele wie bei Tempskya oder eine Zentralstele wie bei Rizodendron , diarche Luftwurzeln haben beide bzw auch noch andere Kreidefarne.
So ist es dem Sammler überlassen wie er seine Funde benennt, ich kenne einige die diese geordneten Luftwurzeln sensu Daber als Rhizodedron bezeichnen,  ich meist als Wurzelmantel von ? Tempskya
Es kann sich aber kern jemand dieses Problems annehmen. Ich hab es aufgegeben. Gruß

Psaronius:
Hallo,
Dein Kommentar bestätigt bloß meine Meinung, dass man wahrscheinlich nicht jeden Fund bestimmen kann, und tut man es doch, ist es meist nur reine Spekulation...
Ich stelle mir bei solchen Gedanken immer vor, wenn man manche Teile von rezenten Pflanzen finden würde... Ein paar Wurzelstücke o.ä....Man würde selbst da ganz schön beim Bestimmen rumeiern, - und da ist die Zeit und der Biotop oft bekannt.
Andererseits provoziert natürlich jeder Neufund zum Bestimmen. Man will ja wissen, was man gefunden hat, oder ? Vor allen bei so tollen Stücken, wie Bernd sie hier präsentiert !
Also quälen wir uns weiter damit, auch wenn es oft sehr dilettantisch anmutet...
Gruß
Psaronius

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln