Mineralien / Minerals / Minerales > Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals
unbekannte bräunliche würfel...
Schluchti:
Hab eine Stufe mit hellblauen hochglänzenden Fluoriten bis 0,7 cm KL, aufgewachsen auf Quarz vom Schurf 14, Geyer. Ist also schon in der Gegend da vorgekommen. Aber in Paragenese mit den Amethysten von Geyer wäre ich auch skeptisch, was Fluorit anbelangt.
raritätenjäger:
Schurf 14 ist auch eine ganz klein bissel andere Paragenese, glaub ich. Trotzdem, wusste ich auch noch nicht, dass es da Fluorit gibt! Kenne nur nette BiCoNi-Minerale (nehme an, dass der Flumi aus dem Dunstkreis stammt) und schöne Uranminerale (sehr hübsche Walpurgine und sowas alles). Aber hier schwirrt ja noch der ein oder andere Erzgebirgsexperte hier rum...
Glückauf
Andreas
smoeller:
Hallo,
Calcit ist in den Amethystschürfen von Geyer zumindest als Hohlpseudomorphosen vorgekommen. Hatte mal ein Stück (leider schon verkauft) mit 4 cm großem Hohlraum, der die Form eines Skalenoeders hatte. Auch hier spricht die Form eher für Calcit. Begleiter sind in Geyer Limonit/Goethit und Manganomelan. Beide Minerale gehen durch Verwitterung aus dem Calcit hervor. Dabei werden dann Eisen- und Mangancarbonat-Anteile im Calcit zu Fe- und Mn- Hydroxyd umgewandelt. Die dunklen Flecken dürften daher einfach Manganomelan sein.
Glück Auf!
Smoeller
raritätenjäger:
Die Skalenoeder-Hohlräume sind häufiger aufgetreten (gabs durchaus auch in Größen von knapp 10 cm - man stelle sich vor, die Calcite wären noch da!). Manganomelan bzw. Psilomelan sind auch klassische Begleiter des Amethystes. Traumhafte Stücke waren Stufen, bei denen die Quarze - wie man´s von Usingen kennt - mit hochglänzendem Glaskopf überzogen sind. Sieht toll aus, leider hab ich´s bisher noch nicht geschafft, mir so ein Stück für die Sammlung zu ergattern. Aber kommt Zeit, kommt Rat...
Glückauf
Andreas
poon:
vielen dank für eure hilfe, da bin ich um einiges schlauer geworden...
gruß daniel...
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