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Suche nach Tips zu Ichthyosaurier Knochen Präparation
Pyrop:
Essigessenz und irgendweche Kalkreiniger bringen dich net weiter...hab ich alles schon ausprobiert auf Posidonienschiefer.Es blubbert nur kurz...löst aber kaum was auf.ales was passiert ist das das eigentliche Fossil angegriffen und spröde wird..und es läuft an...Ich hab selbst viele Ichtyofunde aus dem Posidonienschiefer präpariert,allerdings aus Mangel an Stichel und Strahler, mit nem ganz profanen Dremel....das hat bestens funktioniert!
Alerdings brauchste da viel Fingerspitzengefühl, und solltest daher vorher an irgendwelchen weniger kostbaren Fundstücken...zb Bruchstücken...Abfallstücken und dergleichen ,erstmal bissl üben.
Profipräp:
Hallo,
wenn die Knochen im Verband sind und auch so bleiben sollen, geht ohne wahnsinnigen Aufwand chemisch nix. Mechanische Präparation ist angesagt. Druckluftstichel fürs Vorpräparieren (wenn man einen guten hat auch fürs Feine), empfindliche, weichere Teile schaben mit abgerundeten Schabern, was auch sehr gut geht ist Strahlen mit Eisenpulver, was aber für Laien ein ziemlicher Geräteaufwand ist.
Gruß
Profipräp
Juveci:
Grüß Dich Profipräp,
besten Dank erstmal für deinen Beitrag.
Am besten hat sich bisher ein vorgeschaltetes, mechanisches heranarbeiten an die Knochensubstanz erwiesen. Zum Glück ist Posidonienschiefer zum mechanischen Schaben ja recht weich und gut zu bearbeiten.
Der Restbelag an Calzit und Schiefer im Milimeterbereich läßt sich dann parziell ( Zone mit Wachs oder Knetmasse, Kitt begrenzen).mit Hilfe von 6 - 10 % iger Ameisensäure recht gut an, bzw. auflösen. Dabei ist die Überwachung optisch recht gut möglich und auch feinere Strukturen werden gut herausgearbeitet. Der zwischengeschaltete, unbedingt notwendige Waschvorgang zeigt nach Ätzintervallen von ca. 2 Stunden erste Tiefenwirkungen.bei ca.0,5 mm.
Bei beginnender Auslaugung der Knochen ist allerdings sofort mit Schutzlack zu isolieren und erst dann vorsichtig weiter zu arbeiten,.
Sicherlich eine langwierigere Arbeit wie mit dem Sandstrahler. Aber sowas steht mir leider noch nicht zur Verfügung. Das bisherige Ergebnis kann sich jedenfall ganz gut sehen lassen.
Wie allerdings die durch den Ätzabtrag inzwischen erhabenen und farblich heller gewordenen Klebenähte wieder gut kaschiert werden können weiss ich noch nicht so recht. Werde mal an einem Probestück mit färb- und mischbarem Holzkitt und mit Sciefermehl, bzw. Knochenmehl gemischtem Holzleim einen Versuch starten.
Beste Grüße von Juveci
Juveci:
Nur als kurzer Nachtrag.
Inzwischen hat sich als beste und auch billigste Variante das anmischen von Holzleim mit Knochen-, bzw. Schiefermehl erwiesen. In eine Einwegspritze umgefüllt läst sich der Kleber zielgenau und sparsam im so ziemlich jeden Riss oder Fehlstelle einbringen. Nach etwa 6-8 Stunden ist dann eine Überarbeitung ohne Probleme möglich. Holzkitt kann da farblich einfach nicht mithalten.
Juveci
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