Mineralien / Minerals / Minerales > Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals
Eisenerze Rennofen Magnetische Steine
Conny3:
Hallo,
das Hahnstättenmaterial wird Jaspis sein. Das "Ei" in der "Druse" (Ostern lässt grüßen! ;D) sheint irgend eine Konkretion zu sein. Was genau, müsste man am Originalstück bestimmen (Kalk?). Rhodochrosit (Manganspat) ist es aber auf keinen Fall. Das müsste dann schon etwas rosa sein (oder zumindest eine schwarze Kruste haben). Weiß auch nicht, ob das in der von Dir genannten Grube vorkommt.
Gruß Conny
Kelte:
Hallo Conny3,
Kalk kann schon sein der Gang war im Massenkalk eingelagert, Übergang war Graukalk, na dann muß ich mal ein Stückchen vom Ei abkratzen, sieht dann aber nicht mehr so schön aus.
Ein Jaspis in der Größe, das wäre fein, der Stein hatte mit anderen Gangerzen und Kiesel in Vorzeitlich ausgetrockneten Bachsetimenten gelegen, daher auch so schön glattgeschliffen.
Habe ein kleines Stück abgeschlagen, kann aber keine Quarz- oder Kiesel- strucktur erkennen.
und nun gereinigt mit Salpetersäure60%, die dunklen Streifen scheinen Hämatitt zu sein, ist vieleicht doch Jaspis mit Hämatittbänder.
Wie kann ich sicherstellen das es ein Jaspis ist?
Doc Diether:
Halloo Kelte,
wenn es sich um Jaspis handelt, ist es hart, d.h. es ist mit der Nadel nicht zu ritzen. Eisenerze sind in der Regel weich. Die Bilder 1 und 2 scheinen mir geeignet vom Material her für einen Verhüttungsversuch. 3 + 4 nicht. Man muß bedenken, daß die Rennöfen eiegnmtlich nicht das Eisen geschmolzen, sondern gesintert haben: also das Material zusamengehämmert im Schmiedefeuer.
Einigermaßen zufriedenstellende Verhüttung sollte mit einem irgendwie gearteten Gebläse erfolgen, vielleicht so eine Art von Fön. Aber die Hitze muß stimmen!
Auf der Schwäbischen Alb hat man die kugeligen Eisenoolithe im Rennofen verhüttet.
Wünsche viel Glück beim Hochofen!°
Glück Auf!
Doc Diether
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