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Fluorit - welche Kristallform ist das?

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METE:
Hallo ,

interessant, dachte solche 12'er Fünfecke gibt es nur bei  Pyrit, Galenit, Granat oder Analcim. Ich hab auf jeden Fall einen 6-7 cm Pyrit Fünfecker mit dem gleichen Kristallsystem. Solche Kristalle werden glaube ich auch als Trapezo-Dodekaeder bezeichnet oder ?

mfG aus Istanbul
Mete Atayata 

Schluchti:
Danke für Eure Hilfe!  :D

raritätenjäger:
Aha. Hat er sie also auch schon...
Ich glaube, dass das Anlösungserscheinungen sind. Auf der Stufe dürften sich auch kleine Grübchen finden, besonders um die klaren Vielflächner dürfte der Fluorit trüb und angelöst sein. Die Kanten sind dann irgendwie rekristallisiert.

Glückauf
Andreas

Schluchti:
Ja, Lösungserscheinungen sind hier ganz sicher mit im Spiel bzw. die Hauptursache. Nur sind meine kristallografischen Kenntnisse leider sehr arg beschränkt, so daß ich das Ergebnis nicht beim Namen nennen kann. Die fünfeckigen Flächen sind mir bislang auch nur vom Pyrit bekannt. Ist schon ein merkwürdiges Material. 

Krizu:
Hallo,

die Auflösung eines Kristalls ist um ein wesentliches instabiler als das Wachstum eines Kristalls.
Von Ätzgruben auf ansonsten verhältnismässig glatten, nicht gewölbten Flächen auf Auflösung mit anschliessendem Ausheilen der Kanten durch Wachstum zu schliessen halte ich für etwas gewagt. Den die Ätzgruben als höchstwahrscheinlich {111}-terminierte Löcher sollten schneller zuwachsen.

Zur Flächenbestimmung sind die Ätzgruben vermutlich bestens geeignet:
Schau doch mal ob die zu  {111} passen und hangel dich sos durch den Kristall!

Mfg

Frank

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