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fragen zur radioaktivitaet und deren auswirkungen

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sabine:

--- Zitat ---1.) Das Stück sollte angeschliffen sein  :P damit es eben auf dem Film liegt und die radioaktiven Mineralien sich schaf abzeichnen. Tja, und das ist nicht so einfach selbst zu machen, man möchte ja nicht mit radiaktiven Schleifpartikeln verstrahlt werden...
--- Ende Zitat ---

hmm, naja, eigentlich wollte ich damit auch etwas anderes durchleuchten... genauer gesagt wuerde ich wohl nach einem toten vieh (vogel, maus, etc. - gibts hier in der grossstadt dauernd irgendwo) suchen und das durchleuchten wollen. geht sowas?


--- Zitat ---2) Bei langen Belichtungszeiten kann z.B. begleitender Fluorit über Radiolumineszenz (nicht mit Radiophotolumineszenz verwechseln!) den Film belichten.
--- Ende Zitat ---

ah ja, da habe ich gestern schon was im lexikon drueber gelesen - danke fuer den tipp! :)


--- Zitat ---3) Es sind oft mehrere Versuche notwendig bis man zu richtigen Belichtungszeit kommt.

Die natürliche Hintergrundstrahlung ist kein Problem (weil viel zu gering), sonst wäre althergebrachte Fotografie ja gar nicht möglich  ;)

--- Ende Zitat ---

ok - danke nochmal! :)

Krizu:
Hallo,

zur Durchstrahlung:
Die Parameter beim Arzst sind:
Röntgenstrahlung, 80keV, gehärtet, Belichtungszeit geschätzt 0.1s . 10s hält keiner ruhig ;-)

Pechblende:
Alphastrahler! etwas Gamma mit hoher Energie. Aber nichts wirklich eingewickelte Fotoplatten schwärzend.

Ich habe einmal von Bestrahlungsaufnahmen gehört. Dabei hat ein Mitarbeiter eines Werkstoffprüflabors die Strahlenquelle für die Rohre missbraucht. die dinger sind aber kein Vergleich zu den natürlichen Strahlern. Da wird auch schon mal 10m weit abgesperrt.

MfG

Frank

berthold:
Hallo,


--- Zitat ---hmm, naja, eigentlich wollte ich damit auch etwas anderes durchleuchten... genauer gesagt wuerde ich wohl nach einem toten vieh (vogel, maus, etc. - gibts hier in der grossstadt dauernd irgendwo) suchen und das durchleuchten wollen. geht sowas?
--- Ende Zitat ---

Geht nicht. Selbst wenn das Problem mit der alpha-Reichweite nicht wäre - ähh - das Vieh würde bei der langen Belichtungszeit verwesen. :P

Gruß
Berthold

@Frank "eingewickelte Fotoplatten" ? nein, die Probe kommt direkt auf die Schichtseite von Platte/Film.

sabine:

--- Zitat von: Krizu am 04 Jun 07, 10:26 ---Die Parameter beim Arzst sind:
Röntgenstrahlung, 80keV, gehärtet, Belichtungszeit geschätzt 0.1s . 10s hält keiner ruhig ;-)

--- Ende Zitat ---

thx for info!


--- Zitat ---Pechblende:
Alphastrahler! etwas Gamma mit hoher Energie. Aber nichts wirklich eingewickelte Fotoplatten schwärzend.

--- Ende Zitat ---

naja, ueber 80 uSv/h an reiner gammastrahlung habe ich schon gemessen... gut, ist wahrscheinlich zu wenig fuer sowas. ???


--- Zitat ---Ich habe einmal von Bestrahlungsaufnahmen gehört. Dabei hat ein Mitarbeiter eines Werkstoffprüflabors die Strahlenquelle für die Rohre missbraucht. die dinger sind aber kein Vergleich zu den natürlichen Strahlern. Da wird auch schon mal 10m weit abgesperrt.

--- Ende Zitat ---

hmmm, wie haben die entdecker das denn damals gemacht? "Bereits im Februar 1896 experimentierte Henri Becquerel, inspiriert durch Röntgen, mit lumineszenten Materialien und stieß dabei aus Zufall auf die durchdringende Wirkung einer neuen Art von Strahlung." - damit hat er dann aber wohl noch keine aufnahmen gemacht? die ersten aufnahmen sind also bereits mit einem roentgenstrahler entstanden?







--- Zitat von: berthold am 04 Jun 07, 11:36 ---
--- Zitat ---hmm, naja, eigentlich wollte ich damit auch etwas anderes durchleuchten... genauer gesagt wuerde ich wohl nach einem toten vieh (vogel, maus, etc. - gibts hier in der grossstadt dauernd irgendwo) suchen und das durchleuchten wollen. geht sowas?
--- Ende Zitat ---

Geht nicht. Selbst wenn das Problem mit der alpha-Reichweite nicht wäre - ähh - das Vieh würde bei der langen Belichtungszeit verwesen. :P

--- Ende Zitat ---

schade :(
naja, ich dachte auch an nur ein paar tage (siehe berechnung oben), nicht monate. ;)

Krizu:

--- Zitat von: sabine am 04 Jun 07, 12:17 ---

--- Zitat ---Ich habe einmal von Bestrahlungsaufnahmen gehört. Dabei hat ein Mitarbeiter eines Werkstoffprüflabors die Strahlenquelle für die Rohre missbraucht. die dinger sind aber kein Vergleich zu den natürlichen Strahlern. Da wird auch schon mal 10m weit abgesperrt.

--- Ende Zitat ---

hmmm, wie haben die entdecker das denn damals gemacht? "Bereits im Februar 1896 experimentierte Henri Becquerel, inspiriert durch Röntgen, mit lumineszenten Materialien und stieß dabei aus Zufall auf die durchdringende Wirkung einer neuen Art von Strahlung." - damit hat er dann aber wohl noch keine aufnahmen gemacht? die ersten aufnahmen sind also bereits mit einem roentgenstrahler entstanden?


--- Ende Zitat ---

Wenn ich mich recht erinnere, legte der Herr Becquerel eine Stufe Pechblende auf einen eingewickelten Film. Da verblieb die Stufe eine ganze Zeit.

Ansonsten:
http://de.wikipedia.org/wiki/Becquerelscher_Versuch

hth

Frank

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