Es gibt eigentlich aktuell kein Sammlungsverwaltungsprogramm, das das Prädikat "moderne und benutzerfreundliche Software"
verdient hätte.
MDAT-COLL mag zwar recht geeignet sein als digitale Karteikartensammlung aber mehr ist es auch nicht.
Mal im Ernst: welches Programm sieht noch so aus? Auch alle anderen haben diesen Karteikarten-Ansatz.
Als Softwareentwickler bluten mir da die Augen, so etwas gab es vor ca. 12-15 Jahren auf Windows 3.0.
Da gibt es auf einer Bildschirmseite 35 Eingabefelder und weitere 25 Buttons. Schon mal was von Usability gehört?
Keines nutze die Möglichkeiten der Mehrfenstertechnik geschweige denn dynamischer Elemente.
NIcht das dies unbedingt nötig wäre aber es etablieren sich nun mal nach und nach Standards und kein Entwickler
sollte seine User zwingen eine völlig ungewohnte Bedienung in Kauf nehmen zu müssen. Oft auch haben sie ganz
ungewöhnliche Limits was die Anzahl der zu speichernden Bilder und anderer Daten betrifft. Moderne Datenbanken
haben inzwischen jedoch nur theoretische Limits.
Desweiteren haben sie alle eigene und oft sehr ungewöhnliche Arten der Ausdruck- und Exportmöglichkeiten.
Doch propriätere Software ist nicht mehr besonders gern gesehen
Ein logisches Problem scheinen sie aber (fast) alle zu haben: sie verwalten, als Hauptelement, ein einzelnes Mineral und nicht ein
Fundstück (bzw. Specimen). Ich weiß ja nicht wie es euch geht aber ich habe in meiner Sammlung zum großen Teil Stücke
auf denen mehr als ein Mineral vorhanden ist, vor allem wenn man MMs sammelt. Und ich will das ganze Specimen erfassen
und auch zu jedem einzelnen Mineral oder zur Gangart die gleichen Daten und Bilder speichern können dürfen. Ohne Limits.
Meine 2 Cents,
Don Zampano
Webmaster MinMax - Mineralien Informations System
http://www.minmax.net