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Autor Thema: Autoradiografie einer Uraninit-Stufe aus Sachsen  (Gelesen 4844 mal)

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Offline betadecay2000

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Ich habe eine angeschliffene Uraninit-Stufe mit der angeschliffenen Seite auf einen verpackten Polaroid-600-Sofortbildfilm gelegt und 24 Stunden darauf liegen gelassen.
Dann habe ich den Film ausgepackt und in die Kamera gesteckt, dann die Linse verdeckt und den Film "abfotografiert".

Auf den Fotos hat die Strahlung ihre deutlichen Spuren hinterlassen in Form von diffusen, weißen Flecken. Auf dem ersten Bild, welches in der Filmkassette das oberste war und der Mineralstufe am nächsten war, hatte die ausgeprägtesten Flecken, mit jedem weiter unten liegenden Bild wurden die Flecken unschärfer und diffuser, bereits beim 7 Bild war kaum noch sehr schwach etwas zu erkennen.

Man sieht deutlich, daß durch die Stufe eine Ader mit Uraninit-Einschlüssen läuft, die mit viel Phantasie an einen Ameisen- oder Wespenkopf erinnert.

Glück auf aus dem Münsterland

Markus

Offline gsiberger

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Re: Autoradiografie einer Uraninit-Stufe aus Sachsen
« Antwort #1 am: 15 Jun 07, 22:02 »
Ist ja interessant! Wie hast du das Teil denn geschliffen ohne dass du den gefährlichen Uraninitstaub eingeatmet hast?

Mfg gsiberger =)

Offline Hotzenblitz

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Re: Autoradiografie einer Uraninit-Stufe aus Sachsen
« Antwort #2 am: 15 Jun 07, 22:44 »
hallo,.....

wahrscheinlich hat er das nass geschliffen.... dann ist nix mit Staub einatmen.... höchstens wenn er den Schlamm eintrocknen hat lassen....
aber wenn du mit Gummihandschuhen schleifst und nicht dabei rauchst oder isst, ist das kein Problem.

die Sache mit der Radioaktivität hast öfters, wenn du zb. CoNi Erze anschleifst, da ist oftmals Uran drin. Ich hab da noch so ne Kiste voll anschliffe aus joachimthal... das zeug tickt auch rel. heftig...hab ich damals aber auch erst hinterher gemerkt.

gretinx chris

Offline Andres

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Re: Autoradiografie einer Uraninit-Stufe aus Sachsen
« Antwort #3 am: 15 Jun 07, 22:56 »
Sehr interessant! Sehr einfallreiches Experiment!

Es wäre noch interessant (für mich zu mindest ;D) dass jemand das wissentschaftlich erklären könnte...

PS: Ich erkenne keinen Ameisenköpf nicht mit all meiner Phantasie :D :-X


MfG Andres

Offline smoeller

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Re: Autoradiografie einer Uraninit-Stufe aus Sachsen
« Antwort #4 am: 16 Jun 07, 13:25 »
Hallo,

Sehr interessant.

Die Theorie ist sehr komplex, da es sich um quantenphysikalische Effekte handelt. Weitere Ausführungen kommen sicher noch.

Glück Auf!
Smoeller
« Letzte Änderung: 16 Jun 07, 18:15 von smoeller »

Offline Hg

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Re: Autoradiografie einer Uraninit-Stufe aus Sachsen
« Antwort #5 am: 16 Jun 07, 13:44 »
Hallo Markus,
sehr eindrucksvolle Bilder  :D Woher stammt denn die Stufe?
Können wir die vielleicht hier einbauen?
http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Autoradiographie

@smöller:
wo hast du denn das abgetippt?

Gruß
Andreas

Offline joy

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Re: Autoradiografie einer Uraninit-Stufe aus Sachsen
« Antwort #6 am: 16 Jun 07, 13:51 »
@  hg:  hmmm. also wenn ich die Stufe so sehe dann fällt mir da so auf die Schnelle Ronneburg ein.

@ betadecay2000: stimmt das? ;)

Offline smoeller

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Re: Autoradiografie einer Uraninit-Stufe aus Sachsen
« Antwort #7 am: 16 Jun 07, 18:14 »
Hallo,

In der Überschrift steht doch Sachsen. Dann dürfte es wohl Schlema sein. Ronnneburg ist doch Thüringen.

@Hg: Nirgends. Werde den Beitrag löschen. Schreib du doch mal eine einfache und für Laien einleuchtende Erklärung. Bin gern bereit, mich eines besseren belehren zu lassen.

Glück Auf!
Smoeller

Offline joy

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Re: Autoradiografie einer Uraninit-Stufe aus Sachsen
« Antwort #8 am: 16 Jun 07, 18:42 »
Mist hab ich nich dran gedacht ;)

Offline thannator

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Re: Autoradiografie einer Uraninit-Stufe aus Sachsen
« Antwort #9 am: 16 Jun 07, 18:47 »
@Hg: Nirgends. Werde den Beitrag löschen. Schreib du doch mal eine einfache und für Laien einleuchtende Erklärung. Bin gern bereit, mich eines besseren belehren zu lassen.

Wozu die peinliche Reation und das halbe löschen vom Beitrag weiter oben? Sag doch einfach du hast's dir ausgedacht - so hilft's jetzt wirklich jedem.
Wer hatte letztens noch erwähnt dass hier im Atlas zuviel rumgezickt wird? Richtig, sag' ich da nur ...

Offline Krizu

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Re: Autoradiografie einer Uraninit-Stufe aus Sachsen
« Antwort #10 am: 18 Jun 07, 09:20 »
Hallo,

ich sehe vermutlich nicht mehr alles, aber eine Autoradiographie sollte doch laienhaft erklärbar sein.
Das ist doch der berühmte Bequerelsche Versuch mit Polaroid ;-)

Oder bin ich im falschen Film?

MFG

Frnak
« Letzte Änderung: 18 Jun 07, 16:08 von Krizu »

Offline berthold

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Re: Autoradiografie einer Uraninit-Stufe aus Sachsen
« Antwort #11 am: 18 Jun 07, 16:07 »
Hallo,

hmm, für ein angeschliffenes Stück mit Pechblende ist die von Markus gezeigte Autoradiographie reichlich unscharf. Für diese Unschärfe habe ich kleine Erklärung. Meine Autoradiographien (auch Pechblende im Gestein, angeschliffen, jedoch auf Repro-Film) zeigen Details bis in den 1/10 mm Bereich.

Ein paar Bilder werde ich bei Gelegenheit mal in das Lexikon stellen.

Gruß
Berthold

Offline sabine

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Re: Autoradiografie einer Uraninit-Stufe aus Sachsen
« Antwort #12 am: 18 Jun 07, 16:16 »
super, danke fuer die bilder! 8)
spannende sache...

noch eine frage, wieviel uSv/h kannst du an der stufe (ø, max) messen?

Offline betadecay2000

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Re: Autoradiografie einer Uraninit-Stufe aus Sachsen
« Antwort #13 am: 28 Jun 07, 10:48 »
Zitat
sehr eindrucksvolle Bilder   Woher stammt denn die Stufe?
Können wir die vielleicht hier einbauen?
http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Autoradiographie

Hallo Hg!

Die Stufe habe ich mal auf Ebay ersteigert (godzilla111), die Stufe stammt aus Schlema, genauen Fundort kann ich nicht sicher sagen.

Grundsätzlich stimme ich zu, daß meine Bilder im Mineralienatlas weiterverwendet werden können.

Weitere Autoradiografien werde folgen.

Ich habe auch noch eine Autoradiografie von einen Gangstück aus dem Menzenschwand im Südschwarzwald, die ich bei Gelegenheit auch hier im Foto posten werde.

Hallo Sabine!

Zitat
noch eine frage, wieviel uSv/h kannst du an der stufe (ø, max) messen?

Im Kopf habe ich der Werte nicht, aber ich werde nochmal nachmessen, aber im Bereich, wo das Uraninit verläuft, sind die Werte recht ordentlich!
Wenn ich nachgemessen habe, werde ich die Werte hier posten!

Glück aus aus dem Münsterland!

Markus


 

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