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Warnung

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geologe:
Hallo,


Nun mal ein etwas ungewöhnliches Thema im Mineralienatlas. Es geht um die Borreliose. Nehmt in den gefährdeten Gebieten das Thema ernst. Gerade wir Sammler ,die oftmals durch die Wälder streifen sollten uns davor schützen. Ich wollte mich in diesem Jahr impfen lassen aber habe es versäumt. Nun habe ich den Schaden.
Dies soll keine Krankheitsbenachrichtigung sein aber eine Warnung das Thema ernst zu nehmen und sich eventuell impfen zulassen

Gruß

Jürgen

Frank de Wit:
stimmt...
nach eine untertage tour und nachts im wald hatte ich eine rote fleck aufm arm... tsja, gestosst untertage? kann nichts seint...
ich war ein halbes jahr sehr müde, zum artzt, fand nichts, zum krankenhaus, fand nichts, zum anderes krankenhaus, jawohl, borelia im blut...
nach eine penizillin kur wars weg, schon nach einige tage kam die energie wieder zuruck!

wandern im wald oder gras?
lange hose, langes shirt, hut auf
und zu hause ganzes leib checken auf ticke... ich bin jetzt sehrrr vorsichtig.

hojje!

smoeller:
Hallo,

Hier vielleicht ein paar Infos:

1. Es handelt sich um die Lyme-Borreliose, die durch das Bakterium Borrelia burgdorferi hervorgerufen wird, benannt nach dem Ort Lyme in Neuengland/USA.

2. Es gibt gegen Borreliose beim Menschen noch keine Möglichkeit der Impfung, anders bei Hunden.

3. Borrelien gehen in der Regel erst Stunden nach dem Biss der Zecke ins Blut. Daher Zecken möglichst sofort entfernen.

4. Zecken rausziehen nur mit Zeckenpinzette, sonst quetscht man das Tier, worauf es vermehrt Speichel (und Keime) absondert.

5. Nach Zeckenstich zum Arzt und auf die kreisförmige Rötung (Wanderröte, Erythrema migrans) um die Stichstelle achten. Dann in jedem Fall den Arzt nochmal aufsuchen. Die Rötung kann schwach sein oder fast fehlen.

Diese Hinweise gebe ich aus meinem Wissen um Zecken, mit denen ich mich wegen der Gefahr literaturmäßig näher beschäftigt hatte. Sie sollten nicht den Rat von Fachleuten ersetzen und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Glück Auf!
Smoeller 

geologe:
Hallo Smoeller,

Bei mir hat man diese Erkrankung jetzt festgestellt und ich mußte mich damit beschäftigen. Du hast recht, und ich muß mich soweit korrigieren, das es eine Schutzimpfung in Europa nicht gibt.  Allerdings werden durch Zecken noch andere Erreger übertragen und gegen die gibt es schon eine vorbeugende Impfung. Und gegen die kann man sich auch in DEUTSCHLAND IMPFEN LASSEN.
Ich hätte vorhin in meinen ersten Artikel darauf hinweisen müssen das es verschiedene Erreger übertragen werden können. Ansonsten hoff ich mal das die Medikamente gut anschlagen.
Trotzdem fahre ich morgen zum Seebachfelsen zum sammeln.



Gruß

Jürgen



smoeller:
Hallo,

Borrelien sollten sich mit Antibiotika gut behandeln lassen. Allerdings ist bei später Behandlung eine vollkommene Ausheilung nicht immer gesichert.

ZU den anderen Erkrankungen:

FSME: Frühsommer-Menigo-Enzephalitis. Virusinfektion. Führt zu Grippe und kann in schweren Fällen in Hirnhautentzündung gipfeln. 1-5 % der Patienten sterben, 10 % tragen schwere Schäden davon, aber 50 % merken kaum etwas. Nur 10 % der Zecken, vorwiegend in Süddeutschland (Baden, Bayern, Hessen, aber auch in Thüringen) sind infiziert.

Hiergegen gibt es eine Impfung.

Zecken können noch rund 20-30 seltenere Krankheiten übertragen. Der Kot von Buntzecken kann Rickettsien enthalten, die Q-Fieber erregen, eine unbehandelt oft tödliche Erkrankung, die Lungenentzündung verursacht.

Glück Auf!
Smoeller

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