ich sag auch schlacke. bei eisenmeteoriten fehlen die typischen schmelzspuren und kanten, die man da kennt.
zudem kommt schlacke oft auch glatt und in wenigen cm tiefe vor.
ich kenne jetzt z.b. renofenschlacke (6. bis 7. jhdt.) die schon in wenigen cm massenhaft gefunden werden kann und sehr sehr glatt und fest ist. die beschaffenheit der schlacke hängt halt etwas vom schmelzprozeß ab und dem lagerungsumfeld. spröde, rauhe schlacke hab ich bisher eher selten gesehen. die aus den renöfen aber öfters.
bei einem eisenmeteorit fällt einem von haus aus das große gewicht auf, daß doch noch über dem stark eisenhaltiger schlacke liegt.
ich gehe auch mal davon aus, daß das stück jetzt nicht unbedingt aus nem trockengebiet stammt. das dumme an eisenmeteoriten bei unseren breiten ist, daß sie sehr schnell dahinrosten. man sie also relativ früh nach ihrem aufschlag finden muß.