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Autor Thema: Kaufpreis eines Minerals....Dein Maximum ist gefragt!  (Gelesen 12751 mal)

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Offline Andres

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Ich hoffe es stört keinen, ich mache einfach nur gerne Abstimmungen um mir ein Bild zu machen.

Viel Spaß beim Abstimmen ;)


MfG Andres

Offline guefz

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Re: Kaufpreis eines Minerals....Dein Maximum ist gefragt!
« Antwort #1 am: 01 Aug 07, 00:43 »
Da fehlt die Möglichkeit "Ich kaufe nichts, ich sammle selber"...

Günter

Offline Tobi

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Re: Kaufpreis eines Minerals....Dein Maximum ist gefragt!
« Antwort #2 am: 01 Aug 07, 00:43 »
Ich würde mal sagen, bei mir hängt das von den finanziellen Möglichkeiten ab. Als Student KANN ich mir ganz einfach keine teuren Dinge kaufen. Aber ich werde später auch sicher ab und zu mal etwas mehr ausgeben, wenn mir eine Stufe sehr gefällt. Schließlich ist das mein heißgeliebtes Hobby und dafür geb ich auch gerne mal was aus...

Gruß

Offline Harjo

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Re: Kaufpreis eines Minerals....Dein Maximum ist gefragt!
« Antwort #3 am: 01 Aug 07, 00:56 »
Wie Gunther sammle ich selbst.....mit gute Freunde!

Offline franksch

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Re: Kaufpreis eines Minerals....Dein Maximum ist gefragt!
« Antwort #4 am: 01 Aug 07, 06:49 »
Hallo,
das hängt doch von so vielen Umständen ab, das man dies pauschal gar nicht sagen kann. Vorrangig sicher von den eigenen finanziellen Möglichkeiten.
Selbst wenn die in begrenzten Maßen vorhanden wären, würde ich für eine tolle Stufe schon ein bischen mehr ausgeben. Was nutzt es, wenn ich auf einer Börse einen Stand mit z.B. traumhaften Pyrite sehe und mir mit Zähne zusammenbeißen eine Stufe der 3. Wahl kaufe, weil die anderen eben teurer -aber dann auch wirklich besser- sind? Schau ich bei der nächsten Gelegenheit nicht dann wieder nach Pyriten-Stufen, weil die vielleicht doch besser sind als die ich schon habe? Wenn ich jetzt eine kaufe, habe ich 2 drittklassige Stufen. Dann hätt ich mir auch gleich eine Stufe der hohen Preisklasse kaufen können und wäre damit rundum zufrieden.
Denkbar wäre auch die Situation des Sammelns eines Fundortes- nehmen wir z.B. die Grube Clara. Dort sind viele verschiedene Mineralien gefunden worden- oft aber nur in einzelnen Funden. Wenn jemand anstrebt, möglichst viele Mineralien von dort zu besitzen, kann ich mir gut vorstellen, daß man für exakt bestimmte seltene Mineralien richtig viel Geld auf den Tisch legen kann.

franksch

Flurit

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Re: Kaufpreis eines Minerals....Dein Maximum ist gefragt!
« Antwort #5 am: 01 Aug 07, 08:19 »
Hallo

Ich finde das der Preis immer abhängig ist von der Qualität
dann noch zu Betrachten die Grösse der Stufe.
Aber leider sid hier auch grosse Unterschiede zu erkennen,auf Börsen sind manchmal die gleichen  ähnlichen
Stufen zu sehr Unterschiedlichen Preisen zu haben.

Aber ich denke ein Mittelmaß  liege um die 25 Euro für relatives Gutes Material.

Gruß Flurit vom kleinen NachbarForum*gg*

Offline michael berghäuser

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Re: Kaufpreis eines Minerals....Dein Maximum ist gefragt!
« Antwort #6 am: 01 Aug 07, 08:45 »
Hallo,  :D

bei mir wird es schon 3-stellig, wenn das "Ding" genau in mein Sammelgebiet paßt, dann würd ich nach
Rücksprache mit meiner Süßen auch ggf. 4-stellig investieren.

Glückauf

Michael


Offline Schluchti

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Re: Kaufpreis eines Minerals....Dein Maximum ist gefragt!
« Antwort #7 am: 01 Aug 07, 08:49 »
Ich denke auch, daß sich der maximale Preis immer an der persönlichen Überzeugung vom Wert einer Stufe und den eigenen Möglichkeiten bemessen wird. Und wenn man ein Mineral von einem bestimmten Fundort eben besonders sucht (und findet), dann ist es nicht selten schnell aus mit den hehren Limits die man sich in einem Anflug von "Vernunft" gesetzt hat...  ;D

Aber im Ernst: Wenn man das Gefühl hat, eine Stufe zu einem angemessenen Preis erwerben zu können, und man sich es leisten kann, dann sollte man zuschlagen. Denn man schmeisst das Geld ja nicht zum Fenster raus oder verprasst es, sondern hat einen bleibenden Gegenwert (okay, das Thema Pyrit/Markasit lassen wir mal außen vor). So gesehen handelt es sich auch um eine Geldanlage, denn wenn man sich mal auf dem internationalen Markt umschaut, ist der sicher nicht von einem allgemeinen Preisverfall gekennzeichnet. Und wenn man sich mit ganz alten Sammlern unterhält, und die Preise vor  50, ja selbst noch vor 25 Jahren für absolute Klassiker mit den heutigen vergleicht, dann wird es schwer, solche Wertsteigerungen auf anderem Wege zu erreichen.            

Offline smoeller

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Re: Kaufpreis eines Minerals....Dein Maximum ist gefragt!
« Antwort #8 am: 01 Aug 07, 09:20 »
Hallo,

Mein Limit ist leider das Einkommen, da ich noch studiere. Das meiste von dem wenigen was ich habe geht dann für eigene Sammeltouren drauf. Aber wenn ich das Geld hätte würde ich auch teurere Stufen nehmen. Wenn man ein Gebiet (Schwarzwald + Kaiserstuhl) sammelt, muss man zwangsläufig auch zukaufen, will man den Mineralbestand erfassen. Klassiker kosten halt was.

Glück Auf!
Smoeller

Offline geologe

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Re: Kaufpreis eines Minerals....Dein Maximum ist gefragt!
« Antwort #9 am: 01 Aug 07, 09:26 »
Hallo,

Bisher habe ich selber gesammelt und werde das soweit wie möglich auch weiter tun. Da es mir gesundheitlich leider nicht mehr so gut geht muß ich mir aber auch Gedanken machen wie ich meine Sammlung weiter ausbauen will. Kaufen ist für mich die schlechteste Variante da doch das selber sammeln die meiste Freude macht.

Jürgen

Offline aca

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Re: Kaufpreis eines Minerals....Dein Maximum ist gefragt!
« Antwort #10 am: 01 Aug 07, 12:09 »
Hallo,

Selber sammeln macht mir auch am meisten Spass, ist aber für mich mit Abstand am teuersten (Reisekosten etc.).
Auf Touren mitnehmen tu ich alles, aber Geld gebe ich nur für Quarze aus.

Ich kaufe ausschliesslich, um die Stücke auf meiner Webseite zu präsentieren, sonst würde ich gar nichts mehr kaufen und das Geld lieber einem Gitarrenbauer für ein Custom-Instrument geben.
Deshalb kaufe ich auch nur noch Stücke, die man gut fotografieren kann und die einen "erzieherischen Wert" haben. Die sind natürlich teurer, also muss ich kleine Stücke nehmen.

Mit der Zeit sind die Stücke immer teurer geworden, in erster Linie deshalb, weil man immer mehr spezielles Zeug sucht. Ausserdem schiebt man den Kauf teurer Stücke "nach hinten" und kauft statt dessen erstmal was anderes. Irgendwann ist dann aber auch das "teure Stück" (d.h. teure Variante) fällig.

Für ein einzelnes Stück habe ich bis jetzt noch nie mehr als 100 Euro ausgegeben, aber durchaus bei einem Kauf schon mehrere hundert Euro bei einem Händler/Strahler gelassen.

Eigentlich habe ich mir vorgenommen, auf den Kauf exorbitant teurer Stücke (>500 Euro) komplett zu verzichten, und statt dessen lieber um eine Genehmigung zu bitten, diese oder ein vergleichbares Stück aus dem Bestand eines anderen Sammlers zu fotografieren.

Es zwickt nämlich mein Gewissen, dermassen viel Geld für diesen Luxus auszugeben. Und Superkrösus bin ich auch nicht.

Gruss
Amir

oro

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Re: Kaufpreis eines Minerals....Dein Maximum ist gefragt!
« Antwort #11 am: 01 Aug 07, 14:14 »
Da ich immer auf den m2 genau wissen möchte wo mein Stück herkommt sammle ich nur was ich selber finde.
Komme allerdings in diesem Jahr schon auf 36 Sammeltouren  :D

Offline Maulwurf

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Re: Kaufpreis eines Minerals....Dein Maximum ist gefragt!
« Antwort #12 am: 01 Aug 07, 14:42 »
Hallo,
bei mir als Schüler ist das Geld das Problem.
Ich versuche  so viel wie möglich selber zu sammeln, das macht am meißten Spaß und ist nebenbei auch noch billiger.
Wenn es dann doch mal vorkommt, das ich als Fundstellen/Regionalsammler ein Mineral trotz intensiver Suche, garnicht oder nur in schlchter Qualität finde, muss ich dann, wenn ich auch nichts tauschen konnte, doch kaufen um meine Sammlung zu vervollständigen oder etwas Anspruch rein zu bringen.
Zur Not gebe ich bis zu 50€ für eine Stufe aus, aber dass ist die absolute Obergrenze und kommt nur sehr selten vor.

M.f.G
Fabian

Offline turmalin77

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Re: Kaufpreis eines Minerals....Dein Maximum ist gefragt!
« Antwort #13 am: 01 Aug 07, 16:56 »
Meine Meinung:

Tja..... das ist eine schwierige Frage ......

es kommt auf die Stufe an. Auf die Ausbildung und Paragenese - Qualität allgemein.... unbeschädigt.....
da ist man heute schnell mal bei einem mittleren dreistelligen Betrag. Wenn es wirklich eine besondere
Stufe ist - dann wirds auch mal höher - allerdings kommt das extrem selten vor und zweitens muß das
auch das Finanzministerium absegnen.... und ich mir eine gute Begründung einfallen lassen.

Bei Turmalinen oder Edelsteinmineralien allgemein ist es eben schwierig bis unmöglich mit dem selbst
sammeln. Da muß man kaufen wenn man sammeln will.

Als Schüler war das aber undenkbar - Taschengeld zu knapp - als Student nicht arg viel besser ..... naja
jetzt kann man sich schon mal das ein oder andere Schmankerl gönnen.

Aber zu den Preisen in USA und Japan muß ich sagen ... naja... die spinnen zum Teil ....  leider schwappt der Preistrend auch in
den letzten Jahren immer mehr nach Europa.

Offline Tobi

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Re: Kaufpreis eines Minerals....Dein Maximum ist gefragt!
« Antwort #14 am: 01 Aug 07, 17:44 »
Wie immer wenn es um Mineralienpreise geht, werden hier Stimmen laut, die das Selbersammeln propagieren und das Kaufen von Mineralien nahezu verteufeln. Auf jeden Fall ist Selbersammeln etwas ganz Besonderes und macht natürlich auch das Mineraliensammeln im eigentlichen Sinne aus. Aber ich stehe trotzdem dazu und lasse es mir nicht schlecht reden, dass ich Mineralien kaufe. Ich bin nun mal ein Fan von attraktiven "Vitrinenstufen", die ich kaum irgendwo finden könnte. Und wenn ich mir das mal leisten kann, dann habe ich auch kein Problem damit, mal etwas mehr auszugeben, auch wenn es da natürlich Grenzen gibt. Ich würde nie (ok, ich werde es auch nie können) solche immensen Summen ausgeben, wie man sie z.B. auf den Seiten diverser "Edel"-Händler sieht. Aber ich würde, wenn ich den finanziellen Spielraum habe, auch mal ein paarhundert Euro ausgeben, wenn es etwas Besonderes ist, das ich schon lange suche. Andere geben viel Geld für Modelleisenbahnen, seltene Briefmarken oder Kunstgegenstände aus,  warum soll man das nicht für seine Mineralienleidenschaft auch tun?

Gruß

 

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