natürlich wird bei jedem Zerfall eines Atoms auch ein gamma-Quant emittiert. Schließlich befindet sich ja jedes Atom anschließend in einem angetregten Zustand. Es gibt eine Vielzahl von Nukliden, die eine Reihe von gamma-Quanten mit unterschiedlichen Energien und unterschiedlichen Wahrscheinlichkeiten emittieren.
Stimmt nicht ganz, es gibt auch Kerne, die zerfallen ohne Gamma-Emission: z.B. Kohlenstoff-14
Aber bei den Alphastrahlen gibt es kaum Kerne, die ohne Gamma-Emission zerfallen.
@joy
Hatte auch schon mal einen gehabt, der sich mal beim Bundesamt für Strahlenschutz erkundigen wollte, ist aber schon länger her, der hat dann offensichtlich auch angfragt, aber keiner konnte ihen dort weiterhelfen...
Aber Radioaktivität ist für viele halt ein rotes Tuch, und viele fühlen sich schon von den "Nulleffekt" eines Geigerzähler (also, wenn er nur die Hintergrundstrahlung anzeigt), tödlich bedroht!
Etwas mehr Aufklärung wäre nicht schlecht, aber leider werden die Naturwissenschaften (Physik, Chmie, Biologie) m.E. in der Schule doch recht stiefmüttlich behandelt (zumindest in meiner Schulzeit, in meiner Klasse wurde das Thema Radioaktivität nicht behandelt).
In sofern kann man es den Leuten nicht mal verübeln, denn, was die meisten über Radioaktivtät wissen, kommt aus den Nachrichten, wo bekanntlich diese immer im negativen Zusammenhang erscheint (Störfälle in Kerntechnischen Anlagen, Vergiftung mit Polonium, Castortransporte etc.). Das Radioaktivität eigentlich aber eine ganz natürliche Erscheinung ist, das sogar jeder Mensch radioaktiv ist (jeder von uns hat eine Aktivität von etwa 10.000 Bq), daß man sich bei einen Flug in den Uraub eine deutliche höhere Dosis einfängt, als wenn man eine Kleinstufe Uranophan in seiner Vitrine hat, daß selbst Naturstein wie Granit oder auch Kohle je nach Herkunft mehr oder weniger radioaktiv sind (so manches Kohlekraftwerk bläst sogar mehr Radioaktivität in die Luft als ein AKW), ist den meisten unbekannt!
Viele Grüße,
Markus