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Kieseltorf - Hornstein

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Micha:
Also, ein Treffen wäre sicher mal interessant. Bisher haben wir die Stücke nur der Farben wegen mitgenommen. Unser Lohnschleifer freut sich weniger, denn das Zeug sei sauhart, meint er. Deshalb haben wir uns auch bisher bescheiden gehalten, was den Anschliff dieser Stücke betrifft... Schon deshalb wäre ein fachmännischer Blick gar nicht so schlecht. Vielleicht ist ja auch alles wirklich nur verkieseltes Tuffsediment (ala Gnandsteiner "Bandjaspis", von dem im übrigen grüne Stücke ziemlich häufig im Überkorn landen).
Micha

gnoisi:
Hallo Donat,
das Stück auf Deinen ersten beiden Bildern sieht aus wie eine achatisierte Brekzie. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ähnliches Material oft in Kiesgruben oder auf Äckern vorkommt, auf denen sich auch Hölzer und Kieseltorfe des Rotliegenden finden lassen. Z.B. liegen auf den Äckern um Ilfeld mehr Jaspise, von Achatbändern durchzogene Vulkanite und Tuffe als Kieselhölzer.
gnoisi

Psaronius:
Hallo,
muss meinem Vorgänger (besser Vorschreiber) zustimmen.
Erinnere mich, dass ich solche Stücke auch von verschiedenen Fundstellen in Thüringen kenne.
Man müßte sich die Sachen doch mal mit der Lupe anschauen !
Gruß
Hartwig

HakkiMalää:
Hallihallo,
ihr habt gesagt die gibts auch in Thüringen. Wo da? Auch in den Kiesen der Goldenen Aue?

gnoisi:
Hallo,
ich habe auch in den Kiesgruben der Goldenen Aue (Roßla, Nordhausen, etc.) Kieseltorfe, verst. Hölzer und Achate gefunden. Erstere waren aber leider nur in kleineren Stücken vorhanden und meistens handelte es sich um schwarz-grau laminiertes Material. Aber die Fundsituation ändert sich in den Kiesgruben ja öfters.
gnoisi

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