Hallo Haldenhai
Es gibt das, was Du suchst.
Diamantbeschichte Schleifscheiben mit einen Durchmesser von 300mm (also ziemlich groß) und
auch kleiner. Die Scheiben werden als Klebefolien verkauft und überwiegend in der Materialprüfung (Metallurgie) verwendet. Jede Diamantfolie wird auf eine Trägerscheibe aus Stahlblech geklebt.
Das Wechseln der Körnung geht dann so schnell, wie man zum Abheben der Scheibe und zum Abwischen der Unterlage braucht. Der Arbeitsteller (Antrieb der Maschine) ist auf der Oberseite mit einer Magnetfolie beklebt, die die Scheibe hält.
Das Verfahren wird auch bei der Herstellung von Dünnschliffen benutzt. Der Präparator der UNi Hamburg hat so eine Maschine. Er hat mich letztlich auf die Idee gebracht, auf dieses Verfahren unzustelllen. Es gibt keine Nachteile, außer daß man mit etwas Kühlung arbeiten muß, damit die Diamaten nicht verbrennen.
Die Diamantscheiben kosten richtig Geld. Allerdings ist der Materialabtrag sehr gut, die Qualität hervorragend und alles ist schön leise. Ich denke, daß es für Achate gut geignet sein sollte.
Nur die eigentlichen Schleifmaschinen kosten ein unglaubliches Geld. Ich habe als Alternative eine gebrauchte Töpferscheibe mit solidem Antrieb umgerüstet und bin sehr zufrieden.
Bilder hier:
http://www.kristallin.de/politur3.htm#Anker1Wenn Du Bezugsquellen für die Trägerscheiben und die Diamantfolien suchst: Fa. Buehler (
www.buehler-met.de)
Die genoppten Diamantscheiben sind wohl etwas bissiger im Materialabtrag. Sie werden von 3M hergestellt.
Wenn Du Details wissen willst, frag nach.
Saxifragus