Hallo!
Bin grade aus dem Urlaub zurück und deshalb etwas spät drann, um mich in die Zeichnungsdiskussion einzuklinken Trotzdem noch ein kurzer Tipp, wie man Zeichnungen gut in digitale Form bringen kann, um sie einzustellen: Das Problem, dass Digitalkammeras beim Reproduzieren in den Randbereichen nicht gleichmäßig den gleichen Grauton wiedergeben kann man mit jedem gebräuchlichen Fotobearbeitungsprogramm (z.B. GIMP oder Photoshop) leicht beheben: Man tippt die mehr oder weniger weiße Fläche neben der Zeichnung mit dem Werkzeug "Auswahl nach Farbe" an. Wenn dieses Werkzeug nicht zu empfindlich eingestellt ist, sollte danach die gesammte Bildfläche außer der Zeichnung selbst makiert sein. Danach löscht man das Makierte und erhält damit eine schöne saubere Fläche mit einer sauberen Zeichnung. Statt zu löschen kannst Du auch mit dem Farbfüllwerkzeug Weiß oder jede beliebige Farbe in den markierten Bereich kippen. So gehe ich übrigens auch vor, wenn ich ein altes (vergilbtes) Buch abfotografiere und mache so die Blätter wieder weiß, zumindest auf meinen Fotos.
Für mehrfabige Zeichnungen kann dieses Verfahren allerdings Schwierigkeiten machen: Wenn Teile der Zeichnung (z.B. sehr zarte Übergänge) einen sehr ähnlichen Farbton haben wie das Papier selbst, muss man sich mit der Einstellung der Empfindlichkeit des Auswahlwerkzeuges sehr vorsichtig herantasten, sonst sind diese Teile mit weg. Gennerell gild: das Verfahren macht das Bild "härter", um mal in der Fotografensprache zu sprechen.
Gruß Pläner