TitanitEin schönes Beispiel lumineszierenden Titanits kommt von der Alpe Stgegia in Graubünden. Tatsächlich ist es aber auch ein sehr repräsentatives Stück. Fast alle Titanite, die ich untersucht habe, lumineszieren, nur einzelne tun das nicht. Zugegeben - nicht alle sind hell. Aber sie leuchten. Grund ist, dass sich Seltenerdionen gut in Titanit einbauen lassen (größenbedingt am Ca
2+-Platz). Die Konzentrationsverhältnisse zusammen mit den Anregungswellenlängen bestimmen dann die wahrnehmbaren Farben und Farbvariationen. Typischerweise dominieren Dy3+, Sm3+ und Pr3+ die sichtbaren Anteile, im nahen Infrarot kommt vorallem Nd
3+ hinzu. Außerdem kann in Titanit auch Cr
3+ eingebaut werden , Ti-Ionen bzw. TiO
x-Gruppen oder Fe
3+ Ionen leuchten. - davon habe ich aber leider kein Beispiel.
Oben: Weisslicht - 405nm
darunter: 365nm - 275nm

Mineralienbilder: Lumineszierende Mineralien

Mineralienbilder: Lumineszierende Mineralien

Mineralienbilder: Lumineszierende Mineralien

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