Ich werde mich diesmal in den Wettbewerb einbringen, weil ich denke, mit einem außergewöhnlichen Fund aufwarten zu können:
Es handelt sich um einen Synchisit vom Hopffeldboden. Nichts besonderes (von dort). Ist auch wahrlich nicht der erste Synchisit, den ich von hier mitgenommen habe.
Aber: der erste, den ich ohne Lupe ohne Probleme aus 1m Entfernung erkennen kann! Das größere Aggregat hat eine gemessene Länge von 1cm. Begleitet von unzähligen kleinen Anatasen.
Gefunden am 06.08.07: Schon mehrere Stunden durchstreifte ich den mittleren Bereich des Hopffeldbodens und hatte bereits etliche mehr oder weniger große Brocken mit vermuteten Hohlräumen mit nur mäßigem Erfolg kleingeschlagen. Es war schon Nachmittag und meine Kräfte fingen an zu schwinden, als ich in dem schon öfter aufgesuchtem Bereich unter einen großen Block schaute. Dort lag sie: eine kleine Platte 9 x 7 cm groß, mit in der Nachmittagssonne orange leuchtenden Synchisiten drauf. Schon leicht angedreckt, sie lag also schon länger so da. Ich habe sie in der ursprünglichen Größe belassen.
Hier einige Kommentare einheimischer Strahler, denen ich die Stufe vorlegte:
Andi Steiner / Bramberg: "... schon ein außergewöhnlicher Fund"
Kurt Nowack / Wald: "So einen großen Synchisit habe ich vom Hopffeldboden noch nicht gesehen"
Dies auch (ohne weiteren Kommentar) meine Antwort auf die schon öfter gehörte Frage "Ist der Hopffeldboden tot?".
Ich weiß nicht, wie groß die Synchisite zu den "besten Zeiten" am Hopffeldboden waren. Ich habe bislang Exemplare von 0,5cm schon als groß eingestuft; meistens waren sie jedoch bedeutend kleiner.