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kieselholz aus elbeschotter der lausitz
Lausitz:
Moin Moin Hartwig, diese Psaronienfragmente sind garnicht mal so selten in den Elbekiesen,man muß jedes "verdächtige " Stück nur genau anschauen. Insgeheim hoffe ich aber noch auf den großen Fund. 8). Kieswerk Lauta wird demnächst im geräumten Vorfeld Stubben ziehen und den Waldboden sieben. Da es sich um Elbekies handelt darf man gespannt sein.
Bei der Gelegenheit noch ein Fundstück von dort,welches ich schon einmal eingestellt hatte; was kann das sein?
Lausitz:
Details
Psaronius:
Hallo Bernd,
erinnere mich an das Material. Habe auch so ein Exemplar, - wahrscheinlich ein Teil von dem Abgebildeten.
Habe mein Sammlungsstück auch fotografiert und es schon allen möglichen "Experten" gezeigt,. Auch in der Zeitschrift FOSSILIEN habe ich das Stück mit anderen Problematika vorgestellt... Ohne Erfolg.
Keiner hat eine Idee was das sein könnte, oder nur solche Ideen, die von vornherein unlogisch sind.
Die ringförmigen Strukturen lassen sich nirgendswo zuordnen und sind von keinen anderen, bestimmten Pflanzenfunden bekannt... Aber vielleicht kommt noch einer drauf !
Zu den Psaronius-Geröllen: Eigentlich ist es ja nicht verwunderlich, dass man sie auch in der Lausitz findet, zumal in der Herkunftsgebieten Böhmen und Sachsen sie ja zur dortigen Permokarbonflora gehören...
Wahrscheinlich hat man sie als Gerölle oft übersehen, da das Erscheinungsbild an den Primärlagerstätten etwas anders aussieht. Wünsche jedenfalls Glück für weitere solcher Funde-
H.
Lausitz:
Hallo an die Kieselholzkenner
Dieses Exemplar stammt ebenfalls aus Lausitzer Altelbeschottern. Der erste Eindruck spricht für einen Palmenrest. Kann das auch etwas anderes sein? Wenn ja was?Es sind,gemessen an der gesamtgröße des Stückes viele Wedelreste erkennbar.
Gruß aus Brieske
Psaronius:
Hallo Bernd,
wieder was Interessantes, Rätselhaftes...
Wichtig wäre der Querschnitt der einzelnen Stiele. Willst Du das Stück anschleifen ?
Meist sieht man dann ja die Strukturen etwas besser.
Könnten Wedel- oder Blattstiele sein, eventuell aber auch Leitgefäße im Stamm (Palme) oder Luftwurzeln.
Man müßte dazu wirklich Details im Querschnitt sehen.
Habe ja im Laufe der Zeit etliche Pflanzenreste im Wurzelmantel der Psaronien gefunden und einen Teil davon auch fotografiert. Eigentlich kann man sie auch nur an dem unterschiedlichen Erscheinungsbild und der Anatomie der Leitbündel erkennen und mit viel Glück auch manchmal bestimmen.
Gruß
Psaronius
PS: Hatte versucht, Dich per Email zu erreichen, leider ohne Erfolg. Hatte ich wieder eine falsche Adresse ?
Melde Dich mal auf der privaten Leitung.
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