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"Riesling"-Beryll aus Deutschland - woher

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stoanklopfer:

--- Zitat von: Collector am 13 Nov 08, 10:15 --- Bei Edelstein-"Fachleuten" habe ich oft so meine Zweifel, wenns um Definitionen und Fundorte geht.

--- Ende Zitat ---

... und speziell um die Preisgestaltung! Manche fallen dann auf das "Geschwafel" von den ganz "besonderen" Fund- und sonstigen Umständen auch tatsächlich herein.

stoanklopfer

Psaronius:
Hallo,
da muss ich Dir beipflichten ! Die vielen Phantasienamen, die mehr verwirren als klären, scheinen typisch für manche Steinehändler zu sein.
Hatte auch schon an Topase o.ä. gedacht...
Gruß
Psaronius

berthold:
Hallo,

in älterer Literatur ist immer wieder von einem "weingelben" Edelstein, dem "Böhmischen Topas" die Rede. Das ist freilich kein Beryll (und auch kein Topas) sondern ein Quarz (Citrin). Ich könnte mir vorstellen, dass der "Riesling Beryll" nichts anderes ist (war).

Gruß
Berthold

smoeller:
Hallo,

@Collector: In der Mineralien-Welt 6/96 steht in dem Artikel zu Schlaggenwald nichts von irgendwelchen Edelberyllen. Beryll kam demnach nur in blauer, weißer und grünlicher Farbe eingewachsen vor.

Glück Auf!
Smoeller

Tobi:
Hallo,

meine Gedanken gehen auch in die Richtung, wie sie Psaronius und Berthold eingeschlagen haben: Wer sagt denn, dass der "Riesling-Beryll" wirklich ein Beryll ist? ...

Ist ja schön und gut, dass dieser ominöse Edelstein sogar einen Eintrag bei Mindat hat, wo er als Beryll-Varietät deklariert ist. Aber da es ja anscheinend keine wirklichen (wissenschaftlichen) Nachweise dieses "Minerals" gibt und da man in der spärlich vorhandenen Literatur ja stets voneinander abgeschrieben hat, ist das alles ja wirklich ein wenig fragwürdig :-\

Gruß

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