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"Riesling"-Beryll aus Deutschland - woher

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Collector:
Hallo Psaronius

das ist die Quelle meiner Frage. Ein gemmologisches Projekt. Jedoch stehen im google noch ne ganze Menge mehr Artikel zu diesem Thema.

http://gemologyproject.com/wiki/index.php?title=Reisling

Gruß
collector

trommeln:
Im Titel ist ein Schreibfehler... kannst den noch korrigieren? - Reisling

thannator:
@trommeln

http://gemologyproject.com/wiki/index.php?title=Riesling

Psaronius:
Hallo Collector,
danke für die Info, - hilft aber nicht viel weiter, weil bei dem Projekt einfach Angaben fehlen von wem und woher konkret die Infos stammen... Ein bißchen unwissenschaftlich finde ich.
Na egal,
vielleicht klärt sich das noch auf,
Gruß
Psaronius

PS: Bin einfach skeptisch, weil ich kürzlich ein Erlebnis hatte, was mich mißtrauisch gemacht hat:
Wollte einen Artikel über einen Fund von fossilem Harz aus der Jurazeit publizieren. Beim Literaturstudium fand ich mehrmals ganz allgemeine Erklärungen zu ähnlichen Funden. Als ichzu einer Sache nähere Infos haben wollte und mich an die Autoren wandte, eierten die rum. Jeder hat irgendwo abgeschrieben und nie die Sachen überprüft. Ich habe dann die ganzen Publikationen in der zeitlichen Reihenfolge ihrer Veröffentlichung zurückverfolgt und schließlich die "Urinfo" gefunden: Ein Sammler hatte mal erwähnt, dass ein Bekannter erzählte hätte, dass man in der Vergangenheit sowas ähnliches gefunden hätte.
Konkret bedeutete dies, dass man keine konkrete Person, keinen Fundort, keinen Zeitpunkt usw. hatte, der überprüfbar war. Man hatte einfach ein Gerücht als Fakt genommen und indem man es immer wieder abschrieb, wurde daraus ein Fakt. Keiner sah sich bemüßigt, die Sache zu hinterfragen oder zu überprüfen, - und das in der Fachliteratur ! Seitdem bin ich etwas vorsichtig geworden.
Trotzdem interessiert mich natürlich brennend, ob an dieser Sache etwas dran ist, zumal ich als Ex- Sachse viel aus meiner Heimat zusammengetragen habe, auch diverse Edelsteine, aber nie so einen Beryll !

Collector:
Hallo schluchti und psaronius

nach über einem Jahr mal wieder was zum Thema, wenngleich auch bis heute nichts konkretes.

Ich bin mal die wichtigste Edelstein-, mineralogische und geologische Literatur des 19. Jh. durchgegangen, desgleichen alle von 1840 bis 1920 erschienenen berühmten Lexika und Encyclopedien. Nichts, aber auch garnichts von Riesling-beryllen. Trots eines Riesen-Leseaufwandes.

Dennoch hält sich der Name. Im übrigen deutet, wenn man rein von der Farbe an das Thema geht, einiges darauf hin, dass es sich um grünlich-goldgelb gefärbte Edelsteiberylle aus Böhmen, genauer aus Schlaggenwald gehandelt haben könnte.
Könnt Ihr was mit dieser berühmten Lagerstätte und mit Beryll verbinden ?

Im übrigen: Das Foto aus dem "gemologyproject" - na ja. Könnte fast jeder verschliffene Heliodor aus Volodarsk in der Ukraine sein. Bei Edelstein-"Fachleuten" habe ich oft so meine Zweifel, wenns um Definitionen und Fundorte geht.

In diesem Sinne Gruß
collector

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