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Usernamen und Anonymität

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Stefan:
Hallo liebe Nutzer,

wir haben schon oft darum gebeten, sich mit Namen und Region hier zu erkennen zu geben. Dies schafft Vertrauen und macht den Austausch menschlicher. Bis jetzt habe ich noch Verständnis dafür, dass Leute "anonym" unterwegs sein wollen. Leider nimmt das bei unseren Neuzugängen teilweise ein wenig bizarre Formen an. Es fällt manchmal sogar schwer den Namen richtig einzutippen um eine PM zu schicken und dann werden Beiträge auch noch damit gezeichnet.

Leute, ein Vorname ist das Minimum an Anstand was man in einer menschlichen Kommunikation erwarten kann.

Danke
Gruß Stefan

Wegschmeißit:
Da muß ich dir recht geben. Wer auf gedeih und Verderb seine Identität nicht
preisgibt der hat auch was zu verbergen.

Sich einen Usernamen ausdenken ist ja OK (Wegschmeißit als Vorname ist
ja nu´nicht so doll  :)), Aber im Profil sollte man doch schon mehr preisgeben.

Gruß Dirk

schleifer:
Hallo Stefan
Richtig so. Wie Frank de Wit schon schrieb, ich bin auch nicht gewillt, an vollkommen Identitätslose Informationen weiterzugeben. Das birgt in mir so den Verdacht von Ausbeutung von Fundstellen, wo es dann natürlich niemand war.
Gruß Robert

minuwe:
Hallo,

da kann ich nur sagen, der Vorname ist o. k., weitergehende Infos sollte jedem selbst überlassen sein. Wer einmal mitgekriegt hat, wie in USA mit Daten umgegangen wird, und hier wird es nicht mehr lange dauern, der wird da sehr vorsichtig. Da geraten Leute in größte Schwierigkeiten, denn Falschinformationen gelangen, ehe sie gelöscht werden können, in alle möglichen unerreichbaren Dateien.


--- Zitat ---an vollkommen Identitätslose Informationen weiterzugeben
--- Ende Zitat ---
Das ist im Web aber grundsätzlich so, da nützt es nichts, wenn ein Name darunter steht. Woher will man wissen, ob der Name richtig ist? Ich kenne Leute, die absichtlich einen falschen Namen angeben, und zwar mit stichhaltiger Begründung. Die haben außer ihrer Indendität eben nichts zu verbergen. Besonders kritisch ist bezgl. Datensammelei ist das Geburtsdatum.

Ein Beispiel:

User "S" wirkt im Dienst unkonzentriert und macht einen Fehler (wie die meisten Zeitgenossen mal). Der Chef möchte mehr über ihn wissen
und gibt seinen Namen in die Suchmaschine. Innerhalb 50 Sek. erfährt er, das sein Mitarbeiter um 1.53 Uhr noch Beiträge im Internet schreibt. Er erteilt ihm eine Abmahnung mit der Begründung, er habe seine volle Kraft seinem Arbeitgeber zur Verfügung zu stellen.

Arbeitsgerichte gäben dem AG recht. Wenn er nun aus einem anderen Grund eine zweite Abmahnung bekäme, könnte er bereits entlassen werden.

Es gibt einige Interessengruppen in der Gesellschaft, denen man das Datensammeln nicht noch erleichtern muss. Mit dem Verbergen eigener Unzulänglichkeiten hat das nur in wenigen Fällen etwas zu tun, schon eher mit Verantwortung.

Glück Auf
Uwe

Kilo:
Naja also...

was ein Arbeitnehmer in seiner Freizeit macht, führt, soweit es nicht ungesetzlich oder geschäftsschädigend ist, nicht zur Abmahnung resp. Kündigung. Gefährlich wirds dann, wenn ein AG feststellt, dass ein AN während der Arbeitszeit im Internet tätig war. Das kann sogar zu einer außerordentlichen Kündigung führen.
Ansonsten könnte ich ja sogar gefeuert werden, wenn ich Montags mit Muskelkater und schlagskaputt am Arbeitsplatz erscheine und nicht voll leistungsfähig bin, weil ich am Wochenende wieder mal eine Halde umgegraben habe. ;)

Gruß Michael (seit seinem 14. Lj. Kilo genannt)

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