Hallo Sebastian
ist ja ein tolles Stüfchen vom Altemannfelsen, erinnert tatsächlich stark an Chenit, vgl. hierzu auch den Artikel von Prof. Walenta im "Erzgräber" 1989, Heft 2, Seiten 172 ff. (den Artikel hast und kennst Du sicher selber, dort ist auch ein Chenit abgebildet in strahlendem Himmelblau). Anhand der erkennbar nicht orthorhombischen Symmetrie fällt Caledonit ja wohl flach, der farblich etwas besser ins Bild gepasst hätte.
Auch sonst ist mir Chenit eher in himmelblau als in grünlichen Blautönen geläufig, wie z.B. aus dem benachbarten Haus Baden (mit viel Lanarkit und Elyit). Aber vielleicht gibt es ja Unterschiede zwischen den Cheniten aus der Feuersetzparagenese und Cheniten aus natürlichen Prozessen ?
In meiner bescheidenen Sammlung habe ich ein Stüfchen mit Chenit aus Wales, Talybont, wobei ich aber leider nicht weiß, aus welcher Mine das Stück stammt, insofern kann ich auch zur den Bildungsbedingungen nichts sagen; auf dem Stüfchen bildet Chenit auch deutlich ins Blau tendierende dicktafelige xx.
Glück Auf!
GEOMAXX
P.S. stammt das Stüfchen aus einem neueren Fund?